Das sind die wichtigsten Manager Österreichs

Der Vorjahressieger kann seine Spitzenposition halten.

Wer sind die 1.000 wichtigsten Manager Österreichs? Dieser Frage ist das Industriemagazin auch heuer wieder auf den Grund gegangen. Die Analytiker von FASresearch haben deshalb das Netzwerk der Führungskräfte der 5.000 größten Unternehmen des Landes unter die Lupe.

Wolfgang Hesoun verteidigt Platz 1

Auf den drei Spitzenpositionen gibt es im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderungen. Den ersten Platz behauptet Siemens-Generaldirektor Wolfgang Hesoun. Dahinter folgen Raiffeisen Holding-Obmann Erwin Hameseder und Uniqua-Chef Andreas Brandstetter.

Die erste Veränderung gibt aus auf Rang vier: Post AG-Generaldirektor Georg Pölzl löst den ehemaligen Erste Group-Chef Banker Andreas Treichl ab und verweist Infineon Technologies Austria-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka auf den fünften Platz. Die zweite Frau in den Top 10 ist Vienna Insurance Group-Chefin Elisabeth Stadler auf Platz neun.

Die Top 10

  1. Wolfgang Hesoun (Siemens)
  2. Erwin Hameseder (Raiffeisen Holding)
  3. Andreas Brandstetter (Uniqa)
  4. Georg Pölzl (Post AG)
  5. Sabine Herlitschka (Infineon Technologies Austria)
  6. Stefan Pierer (KTM AG)
  7. Rainer Seele (OMV)
  8. Georg Knill (Knill Gruppe)
  9. Elisabeth Stadler (Vienna Insurance Group)
  10. Karl-Heinz Strauss (Porr AG)

Frauenanteil wächst

Den größten Sprung nach vorne macht Berndorf Aufsichtsratschefin Sonja Zimmermann, die 2019 noch gar nicht im Ranking vertreten war. Sie landet auf Platz 166. Während im vergangenen Jahr nur 96 Frauen unter den 1.000 wichtigsten Managern Österreichs zu finden waren, so ist diese Zahl heuer auf 119 Managerinnen angewachsen. 

 Damit, so resümierten wir damals, "bleibt der weibliche CEO oder Vorstand mit Topnetzwerk eine Rarität". Heuer finden sich mit Infineon-Österreich-Chefin Sabine Herlitschka und Vienna-Insurance-Group-Vorstandsvorsitzende Elisabeth Stadler immerhin zwei Frauen in den Top-ten. Mit 56 Jahren ist der Altersschnitt der Top-1.000 zum Vorjahr nahezu konstant geblieben. (as)

Das komplette Ranking finden Sie hier.

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Über das Ranking

Das Industriemagazin hat die Netzwerkanalytiker von FASresearch mit dem Ranking der 1.000 einflussreichsten Industriemanager Österreichs beauftragt. Die grundlegende Systematik: Einfluss ist ein Produkt aus Umsatz, Vernetzung und Variabilität des Netzwerkes.

Analysiert werden hierfür die kumulierten Umsätze der Unternehmen, über die eine Person kraft Vorstands- oder Aufsichtsrats-Tätigkeit Verfügungsgewalt hat. Errechnet wird weiters die Vernetzung der Personen aus ihren Positionen in Vorständen, Aufsichtsräten, Forschungsinstitutionen, Wirtschaftsverbänden oder Vereinen.

Variabilität ist der dritte Faktor, sie bildet Verbindungen in andere Branchen und andere Länder sowie zu unterschiedlichen Altersgruppen (und dem anderen Geschlecht) im Netzwerk ab.

Grundlage des Rankings sind die Firmenbuch-Daten (Erhebungszeitpunkt: 28. Juli 2020) von Österreichs 5.000 umsatzstärksten Industriebetrieben, den verbundenen Privatstiftungen und die FASresearch-Datenbank, die umfassende Informationen zu verschiedensten Netzwerk-Bereichen enthält.

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