Neuseeland schickt Nackte auf Hausbesuch

Verruchte Kampagne mit Darstellern aus der Erotik-Branche zum Thema "Cybersicherheit".  

Wenn Pornostars plötzlich an der Haustüre klingeln: Neuseeland sorgt dieser Tage mit einer ungewöhnlichen Kampagne für Aufsehen. "Ich bin Sue, das ist Derek. Wir sind hier, weil Ihr Sohn im Internet nach uns gesucht hat. Um uns zuzusehen, Sie wissen schon wobei", so eine Erotikdarstellerin im Gespräch mit einer verdutzten Mutter, die die Türe geöffnet hat.

Die Kampagne unter dem Titel "Keep it real online" der neuseeländischen Regierung läuft auf den Öffentlichen Sendern des Landes und soll mit mehreren Clips die Tücken des Internets für junge Menschen sichtbar machen. Neben Porno-Konsum werden auch die Themen Cybermobbing und Pädophilie beleuchtet.

Internet als primäre Quelle

Eine Untersuchung über das Verhalten junger Neuseeländer aus dem vergangenen Jahr hat ergeben, dass Kinder und Jugendliche das Internet als primäre Quelle nutzen, um sich über Sexualität zu informieren. Die neuseeländische Regierung bietet Eltern zusätzlich zur Kampagne Tipps an, wie sie mit ihren Kindern Gespräche über sensible Online-Inhalte führen können. (red)

www.keepitrealonline.govt.nz

leadersnet.TV