ÖAMTC und ARBÖ fordern mehr Toleranz für "Pickerl"-Fristen

Mobilitätsclubs regen an, von Strafen wegen Überziehung von Paragraph 57a-Fristen abzusehen.

Derzeit erreichen die Mobilitätsclubs ÖAMTC und ARBÖ zahlreiche Anfragen, wie derzeit mit der Wahrnehmung von Pickerl-Prüffristen umzugehen ist. "Für private Pkw und Motorräder darf die Überprüfung bis zu vier Monate nach dem Ende des 'Lochungsmonates' überzogen werden. Wer das allerdings schon ausgereizt hat, könnte jetzt Probleme bekommen, weil viele Prüfstellen geschlossen sind oder keine Termine vergeben können", erklärt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer.

Damit diese Zulassungsbesitzer weder gezwungen werden, einen vermeidbaren Weg außer Haus zu einer Prüfstelle vorzunehmen, noch sich Gefahr einer Bestrafung aussetzen müssen, weil sie mit abgelaufenem Pickerl unterwegs sind, haben sich ÖAMTC und ARBÖ gemeinsam an die für Verkehrsangelegenheiten zuständige Ministerin, den Gesundheitsminister und den Innenminister gewandt. Ziel des Vorstoßes ist, eine zusätzliche Toleranzfrist von zumindest drei Monaten. (as)

www.oeamtc.at

www.arboe.at

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