Österreichischen Agenturen fällt es immer noch schwer, sich im Ausland zu behaupten

Wolfgang Peterlik, Geschäftsführer und Gründer von pi-five, verrät, wie die "Eventagentur von morgen" auch in Russland, Qatar oder Frankreich reüssieren kann.

Das Leistungsspektrum für Marketing-Events wächst ständig, wird immer dynamischer, digitaler und spezifischer. Die Marktbedürfnisse von morgen brauchen daher zukunftsweisende Agentur-Setups. "Modernes Eventmarketing braucht keine Selbstdarsteller, sondern Experten, die ihr Handwerk verstehen und spezifische Kundenbedürfnisse in ein stimmiges Event übersetzen können", ist Wolfgang Peterlik, Geschäftsführer und Gründer von pi-five, überzeugt.

Die Unabhängigkeit und Flexibilität von schlagkräftigen, eigentümergeführten Boutique-Agenturen hat viele Vorteile, allerdings ist Peterlik zufolge die Fähigkeit zur Kooperation, wo in Zusammenarbeit von komplementären Teams jeder seine Kompetenzen und Talente einbringen kann, eine wichtige Voraussetzung.


Wolfgang Peterlik und Martin Brezovich,  Geschäftsführer, Gründer und Inhaber von eventplan,  beim General Assembly & Prize Giving für Weltautomobilverband FIA in St. Petersburg, Rußland © pi-five

Frei von Eitelkeiten

Die Eventagentur von morgen fungiert dem Experten zufolge "als offene, transparente und flexible Experten-Plattform, in fairem Miteinander und frei von Eitelkeiten". Es geht nicht darum, wer im Team die Idee hatte, sondern darum, dass eine Idee realisiert wird. "Wenn es uns gelingt, Zusammenarbeit zu intensivieren, können wir trotz kleinteiliger Marktstruktur in Österreich auch international gegenüber den riesigen Agenturflotten aus Deutschland, England oder Frankreich reüssieren", ist Peterlik überzeugt.

Größere Märkte, größere Budgets

Österreichischen Agenturen fällt es immer noch schwer, sich im Ausland zu behaupten. "Und das, obwohl wir hierzulande eine enorme Dichte an hervorragenden und kreativen Qualitätsagenturen haben", so Peterlik. Der Grund liege vor allem darin, dass die Wachstumsmöglichkeiten im Umfeld eher kleinteiliger Aufträge sehr eingeschränkt sind. In größeren Märkten sind die Budgets für durchschnittliche Events naturgemäß deutlich höher, was ganz andere Kostenstrukturen bei den durchführenden Agenturen ermöglicht.

"Am Heimmarkt kennen wir unsere Dienstleister und wissen aus meist langjähriger Zusammenarbeit, worauf wir uns auch in Ausnahmesituationen verlassen können", so Peterlik weiter. Nicht ganz so einfach sei das in Ländern, wo man die Partner vielleicht nicht so gut kennt. In Österreich sei man es  gewohnt, dass ein Caterer beispielsweise immer noch ein Tischtuch finden wird, das nicht bestellt war, aber trotzdem kurzfristig benötigt wird. Neben Know-how und Ressourcen braucht man also auch ein exzellentes Empfehlungsnetzwerk, um ein Event in Qatar, Russland oder auch Frankreich auf die Beine zu stellen. "Neben den genannten Unterschieden im Leistungsverständnis sind oft auch völlig andere Agentur-Setups üblich, wo erst Klarheit für die lokal übliche Rollenverteilung hergestellt werden muss", sagt Peterlik abschließend. (red)

pi-five.com

pi-five Highlights

2018: General Assembly & Prize Giving für Weltautomobilverband FIA, St Petersburg     

2018: 7th OPEC international Seminar

2017: Europa Premiere der Mercedes-Benz E-Klasse

2016: Generalversammlung des Weltautomobilverbands FIA mit Red
    -Carpet-Gala zur Ehrung von 108 Motorsport-Champions

2015: Eröffnung der JBOG Gasaufbereitungsanlage für Qatargas in Doha

2015: Offizieller Event Partner des Eurovision Song Contest in Wien

2014: KAICIID High Level Meeting

2013: 5th Global Forum of the United Nations Alliance of Civilations

2013: KAICIID Global Forum mit über 700 internationalen Delegierten

2012: Inaugurationsgala des King Abdullah Bin Abdulaziz International Centre for Interreligious and Intercultural Dialogue (KAICIID)

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