Mega-Deal in der Luxusbranche: LVMH schluckt Tiffany's

Der französische Luxusgüterkonzern lässt sich den Deal satte 16,2 Milliarden Dollar kosten.

Der in Frankreich beheimatete Luxusgüterkonzern LVMH verleibt sich den US-Juwellier Tiffany & Co für 16,2 Milliarden Dollar (14,72 Milliarden Euro) ein. Laut Business Insider handelt es sich dabei um den teuersten Erwerb von LVMH aller Zeiten. Mit dem Kauf von Tiffany's will das Unternehmen vor allem seine Marktposition in den USA stärken und die weltweite Nummer eins im Juwelliergeschäft werden.

LVMH will "Juwel pflegen"

"Wir sind hocherfreut, Tiffany, ein Unternehmen mit einem beispiellosen Erbe und einer einzigartigen Position im globalen Juwelenmarkt, in der LVMH-Familie begrüßen zu dürfen. Wir haben immensen Respekt vor Tiffany und werden dieses Juwel mit derselben Hingabe pflegen, die wir jedem unserer Maisons widmen", meint Bernard Arnault, CEO von LVMH.

LVMH hat für Tiffany vor einigen Wochen ursprünglich eine Summe von 14,5 Milliarden Dollar geboten (LUXURY NEWS berichtete), hat sein Angebot mittlerweile aber noch erhöht. Bereits jetzt handelt es sich bei dem französischen Unternehmen um das weltweit größte Luxusgüterkonglomerat, zu dem Marken wie Christian Dior, Louis Vuitton und Hennessy gehören.

Tür zum US-Markt

Jedoch fehlte dem Konzern bislang noch eine starke Position im Bereich der Juwelliergeschäfte. Das soll der Kauf von Tiffany ändern, vor allem in den USA, in Kanada und in Südamerika, wo der Juwellier 44 Prozent seiner Verkäufe abwickelt. Auch in China gehört Tiffany zu den größten Juwelliermarken. (as/pte)

www.lvmh.com

www.tiffany.com

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