Influencer wird wegen Faulheit verklagt

Social-Media-Star Luka Sabbat influencte nicht genug.

Auch Influencer bewerben die neuesten und trendigsten Gadgets nicht umsonst, meist verdienen diese viel Geld mit den geposteten Produkten auf ihren Social-Media-Kanälen. Dabei gilt: Je mehr Follower, desto mehr zahlen die Kunden. Vor allem müssen die Werbe-Postings aber mit den Herstellern abgesprochen und vertraglich festgehalten werden. Wann welche Meldungen an die Öffentlichkeit gelangen sollen und in welcher Zahl ist meist Teil der Vereinbarung.

Medienberichten zufolge hat der US-amerikanische Influencer und Social-Media-Star Luka Sabbat zu wenig Posts für seinen Auftraggeber, Snapchats Snap Spectacles, auf seinem Instagramm-Account veröffentlicht. Das Model hatte den Ablauf mit der PR-Firma nicht abgesprochen und zu wenig für die fotomachende Brille, die ihre Bilder sofort in die passende App lädt, geworben. Darüber hinaus habe er dem Unternehmen keinen Einblick in seine Instagram-Statistiken gewährt, wie ursprünglich vereinbart war. Nun muss Sabbat sich vor Gericht verantworten.

Rund 53.000 Euro war der Deal mit den Snap Spectacles wert, knapp 40.000 hatte der 20-jährige bereits als Anzahlung erhalten. Wegen des Vertragsbruchs will das Unternehmen nicht nur ihr Geld zurück sondern zusätzliche 40.000 Euro Schadenersatz. Der Fall von Luka Sabbat soll Maßstäbe für zukünftige Influencer-Deals setzen. (jr)

www.lukasabbat.com

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