Amazon will zur Bank werden

Online-Riese tüftelt bereits an Girokonten.  

Amazon will  - fernab vom Bezahldienst "Amazon Pay" - zum Finanzdienstleister werden. Mit Banken wie JP Morgan Chase laufen, einem Bericht des Wall Street Journals zufolge, bereits Gespräche über ein Girokonto-ähnliches Produkt. Angesprochen werden sollen in erster Linie jüngere Zielgruppen und Personen, die derzeit keinen Zugang zu einem Bankkonto haben. Dem Handelsblatt zufolge sei es noch zu früh, um vorhersagen zu können, wie das Produkt genau aussehen werde, ob es beispielsweise den Kunden die Möglichkeit geben wird, Schecks auszustellen oder Rechnungen direkt zu bezahlen.

Für den Online-Händler liege der Vorteil als Bankdienstleister zu agieren darin, die Gebühren an andere Finanzdienstleister für die Abwicklung von Zahlungen zu verringern. Zudem könnte das Unternehmen so zu Informationen über das Einkommen seiner Kunden kommen.

Clinch mit Google

Schlagzeilen macht Amazon unterdessen auch mit den Unstimmigkeiten mit Google. Der Versandhändler wird Smart-Home-Produkte der Google-Tochter Nest nicht ins Sortiment aufnehmen. Die bis dato ohnehin schon begrenzte Auswahl an Nest-Produkten soll rasch abverkauft werden. Mit diesem Schritt will Amazon seine eigenen Alexa-Produkte pushen.

In einem Conference Call sei Nest-Mitarbeitern mitgeteilt worden, dass dies eine von der Führungs-Ebene getroffene Entscheidung sei. Insider gehen jedoch davon aus, dass die Anweisung von CEO Jeff Bezos persönlich gekommen ist. (jw)

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