Woerle vereint Produktion und Lagerung an einem Standort

"Heumilch-Pionier" investiert zweistelligen Millionenbetrag - Photovoltaikanlage und Einsparung von LKW-Fahrten. 

"Mit dem Platzmangel ist ab 2019 Schluss", freut sich Heumilch-Käse-Pionier Gerhard Woerle von der gleichnamigen Privatkäserei, denn seit kurzem gibt es "grünes Licht" für den Ausbau des Stammwerkes in Henndorf am Wallersee. Das Areal wird von derzeit 3 Hektar auf 5 Hektar erweitert. In die Erweiterung wird Woerle einen zweistelligen Millionenbetrag investieren und zusätzliche 20 bis 25 Arbeitsplätze am Standort Henndorf schaffen.

"Mit unserer Erweiterung am Stammsitz schaffen wir aber nicht nur Synergien und optimieren unsere Produktionsabläufe. Wir entlasten zusätzlich auch unseren CO2-Fußabdruck, denn die bis dato notwendigen Verbindungsfahrten zwischen den einzelnen Lagern und dem Stammwerk werden ab Herbst 2019 wegfallen", erklärt Gerhard Woerle. Allein zwischen Henndorf und dem Lager in Neumarkt fahren die LKW´s derzeit rund 20 Mal täglich. Hochgerechnet werde man rund 5.000 LKW-Fahrten pro Jahr einsparen.

Zudem wird auf dem Dach des neuen rund 2000 Quadratmeter großen Gebäudes eine eigene Photovoltaikanlage errichtet. Der dadurch selbst erzeugte Strom (mindestens 170 KW Stunden) wird ausschließlich für den Eigenbedarf der Käserei verwendet. (jw)

woerle.at

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