Facebook plant Verschmelzung von realer mit virtueller Welt

„Camera Company“, Augmented Reality und Kommunikationsservices waren die Kernthemen der „Entwicklerkonferenz F8".

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat bei der Entwicklerkonferenz F8 im großen Saal des City National Civic im kalifornischen San José seine seine neuen Pläne vorgestellt. Die Zukunft liegt für ihn ganz klar in der Augmented Reality, was er auch bildgewaltig auf der Bühne zeigte:  Eine Menschenmenge, die mit gezückten Smartphones vor einer weißen Wand steht und diese offenkundig gebannt betrachtet. Diese zukünftigen Facebook-Nutzer könnten auf der Wand Bilder, Videos, Kunstwerke oder auch Werbebotschaften sehen, die anderen Passanten ohne Smartphone verborgen blieben. Die physische Wirklichkeit an einem ganz bestimmten Ort würde somit um eine digitale Realität angereichert. Zum Einsatz könnte diese beispielsweise in Restaurants kommen: So könnten zum Beispiel Facebook-Freunde im Restaurant nur auf dem Display sichtbare Notizen zu den besten Gerichten hinterlassen. "Die Technologie wird unsere physische Realität verbessern", ist sich Zuckerberg sicher.

„Camera Company“

Facebook sei gerade dabei, zur „Camera Company“ zu werden, sagte Zuckerberg. Eine Augmented-Reality-Plattform, das „AR Studio“, wurde bereits gelauncht. Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit für Entwickler, AR-Filter für Kameras zu entwerfen. Entwickler sollen so in naher Zukunft dem Nutzer Inhalte bereitstellen können, die nicht nach Snapchat-Klon aussehen. 

Der Messenger soll künftig viel stärker zu einem allumfassenden Kommunikationsservice ausgebaut werden. Dabei sollen Unternehmen im Messenger genauso leicht zu finden sein, wie Menschen. Über den messenger sollen diese dann auch mit ihren Kunden kommunizieren. Auch Bots sollen hierbei zum Einsatz kommen.

 „2017 haben wir es uns zum Ziel gesetzt, Menschen zu vernetzen und gemeinsame Nenner zu finden. Wir wollen ihnen verschiedene Perspektiven aufzeigen", so  Chief Product Officer Chris Cox im Hinblick auf Fakenews. Als Beispiel nannte er das in Frankreich gelaunchte Feature „Perspectives“, bei dem Facebook die Einstellung der Politiker zu ausgewählten Wahlkampfthemen darstellt. (jw)

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