Kehrtwende: BlackBerry Verkauf abgeblasen

| 04.11.2013

Vorstandschef Heins muss gehen. 

Der angeschlagene Smartphone-Hersteller Blackberry gibt seine Verkaufspläne auf und CEO Torsten Heins den Laufpass. Der kanadische Finanzinvestor Fairfax Financial Holdings und eine Gruppe weiterer Geldgeber werden Wandelanleihen des Konzerns im Volumen von rund einer Milliarde Dollar zeichnen. Für seine Finanzspritze erhält Fairfax Obligationen, die sich sieben Jahre lang zum Kurs von 10,00 US-Dollar in Blackberry-Aktien konvertieren lassen. "Diese Ankündigung stellt ein deutliches Zeichen des Vertrauens in Blackberry dar", erklärte Noch-Verwaltungsratschefin Barbara Stymiest, die ihren Posten zugunsten von Technologie-Manager John Chen räumen wird.

Ursprünglich hatte der Finanzinvestor vorgehabt, den Konzern komplett zu kaufen und dafür vor einigen Wochen eine 4,7 Milliarden Dollar schwere Offerte unterbreitet. Anleger und Branchenkenner überzeugte das Angebot allerdings nie. (red)

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