Post Sonderbriefmarke fürs Burgtheater
Ein Vierteljahrtausend Theatergeschichte passt jetzt auf einen Brief

Zur Feier des 250-jährigen Bestehens des Burgtheaters präsentierten die Theaterdirektoren Stefan Bachmann und Robert Beutler gemeinsam mit Post-Generaldirektor Walter Oblin die neue Sonderbriefmarke.

Das Wiener Burgtheater, liebevoll auch "die Burg" genannt, ist ein lebendiges Denkmal europäischer Geistesgeschichte. Seit nun mehr einem Vierteljahrtausend ist sie nicht nur das schlagende Herz der österreichischen Kulturszene, sondern ein weltweites Aushängeschild der dramatischen Kunst. Als eine der bedeutendsten Bühnen der Welt hat die Burg sowohl Kriege überdauert, als auch gesellschaftliche Umbrüche künstlerisch gespiegelt und so Generationen von Theaterbesucher:innen geprägt. Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen Wiens hinaus, weswegen ihr 250. Jubiläum nun durch eine besondere Geste der Wertschätzung gewürdigt wurde, die das große Drama in ein kleines Format übersetzt.

Anlässlich des Bestehens widmet die Österreichische Post dem Haus am Ring eine eigene Sonderbriefmarke, die erst kürzlich von Stefan Baumann, dem künstlerischen Direktor des Burgtheaters, Robert Beutler, dem kaufmännischen Direktor des Burgtheaters, und Walter Oblin, dem Generaldirektor der Österreichischen Post AG, präsentiert wurde. 

Eine Hommage an den kulturellen Geist Wiens 

Gestaltet wurde die Sonderbriefmarke von Kirsten Lubach. Sie zeigt den ikonischen Blasengel am Dach des Burgtheaters, der bis heute die Silhouette des Gebäudes prägt. Der Blasengel dient jedoch zugleich als Wetterfahne und Abschluss der historischen Luftbrunnenanlage, bei der frische Luft aus dem Volksgarten angesaugt, über den Zuschauerraum geleitet und schließlich über den Dachaufsatz wieder ausgestoßen wird. Die Briefmarke hat einen Wert von 3,50 Euro und erscheint in einer Auflage von 120.000 Stück. 

Die Sonderbriefmarke zum 250. Jubiläum des Burgtheaters © Österreichische Post AG

250 Jahre Geschichte 

Die Geschichte der Kulturstätte begann am Wiener Michaelerplatz, als Maria Theresia 1741 den Umbau eines Ballhauses in eine Spielstätte veranlasste. Aus diesem 1748 eröffneten "Theater nächst der Burg" machte Kaiser Joseph II. am 17. Februar 1776 schließlich das "Teutsche Nationaltheater". 1888 wechselte die Spielstätte, die inzwischen "k. k. Hofburgtheater" genannt wurde, an seinen heutigen Standort an der Wiener Ringstraße. Das neue Gebäude, entworfen von den Architekten Gottfried Semper und Karl Freiherr von Hasenauer, beeindruckt bis heute durch die prunkvollen Treppenhäuser. Deren Decken wurden von den Malern Gustav Klimt, Ernst Klimt und Franz Matsch kunstvoll in Szene gesetzt.

Doch im Zuge des Zweiten Weltkriegs wurden 1945 die Bühne und der Zuschauerraum durch Bombenangriffe und ein nachfolgendes Feuer zerstört. Rund zehn Jahre später, im Jahr 1955, wurde das Haus bereits in historischer Form wieder aufgebaut. Heute verfügt es über eine 31 Meter breite Bühne, die mit einem modernen Drehzylinder schnelle Szenenwechsel ermöglicht. Mit rund 70 Ensemblemitgliedern gilt es als größtes Sprechtheater im deutschsprachigen Raum und verbindet Klassiker mit zeitgenössischen Uraufführungen. 

www.post.at

www.burgtheater.at

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