Bei "2 Minuten 2 Millionen"
Grazer Start-up für maßgefertigte Snowboards sichert sich Triple-Deal

| Larissa Bilovits 
| 10.02.2026

Bei der Puls 4 Start-up-Show "2 Minuten 2 Millionen" pitchte ein junger Gründer seine Idee, Snowboards mittels intelligentem Algorithmus an den:die Fahrer:in anzupassen. Ein prominentes Investoren-Trio wollte sich diese Innovation nicht durch die Finger gehen lassen. 

Auch in der kürzlich angelaufenen 13. Staffel der Puls 4 Start-up-Show "2 Minuten 2 Millionen" haben ambitionierte Jungunternehmer:innen wieder die Möglichkeit, ihre Ideen vor potenziellen Investor:innen zu pitchen. Sein Glück hat diesmal auch Leo Bischof, der am Dienstagabend zum Staffelauftakt sein Start-up Bischof Snowboards vorstellte. Mit großem Erfolg – denn gleich drei der Business Angels interessierten sich für die innovative Idee des Grazer Jungunternehmers, die den Wintersport revolutionieren soll.

Snowboard auf Maßanfertigung

Mit seinem Start-up verfolgt Bischof ein klares Ziel: Maßgefertigt statt Massenwaren. Während die Industrie bei Snowboards oft auf Standardgrößen setzt, hat Bischof einen laut eigenen Angaben weltweit einzigartigen Algorithmus entwickelt, um die Boards umfangreich an den:die Fahrer:in anzupassen. Dabei werden biometrische Daten des:der Fahrer:in in wenigen Sekunden mittels Online-Konfigurator analysiert, um das perfekte Board-Design zu berechnen. Anschließend soll das Unikat innerhalb von wenigen Tagen gefertigt werden, wobei moderne Technologie mit traditionellem Handwerk vereint werden soll.

Drei Investoren an Bord

Bei drei der Investoren stieß die Idee auf großes Interesse: So sicherten sich Erich FalkensteinerChristian Jäger und Alexander Schütz jeweils zehn Prozent der Firmenanteile und investierten für die 30 Prozent insgesamt 100.000 Euro. Für Gründer Leo Bischof ein echter strategischer "Ritterschlag" und der Beweis, dass Individualität skalierbar sei: "Wir wollten Smart Money, und wir haben das Dream-Team bekommen", so der Jungunternehmer.

Große Pläne für die Zukunft

Künftig soll Falkensteiner seine Expertise im Tourismus und Premium-Lifestyle ins Start-up einbringen, während Jäger seine Vertriebspower und sein Netzwerk im Sportbereich ausspielen soll. Schütz hingegen soll das strategische Know-how für das geplante Wachstum liefern. 

Zudem kündigt Bischof an, mit dem frischen Kapital nicht nur die Produktion hochzufahren, sondern seine Technologie des Maß-Konfigurators schon bald auf den Skimarkt ausweiten zu wollen. "Wir wollen die erste Adresse für maßgefertigten Wintersport im DACH-Raum werden", erklärt der Gründer seine Zukunftspläne.

www.bischof-snowboards.com

www.prosiebensat1puls4.com

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