Neustart für das Online-Portal
Vol.at präsentiert sich nach umfassendem Relaunch komplett neu

| Redaktion 
| 02.02.2026

Der neue Auftritt bringt eine neue technische Architektur, ein konsequent mobile-first entwickeltes Design und ein einheitliches Layout für drei Redaktionen.

Vorarlbergs größtes Online-Portal Vol.at ist seit 27. Jänner in neuer Form verfügbar. Nach einer Prelaunch-Phase für Abonnent:innen ab 20. Jänner wurde die Plattform nun für alle User:innen freigeschaltet. Der Relaunch soll sowohl technisch als auch gestalterisch und konzeptionell einen umfassenden Neustart darstellen.

Die Grundlage sollen 182.000 tägliche User:innen (ÖWA Q2/2025), ein mobiler Anteil von rund 80 Prozent sowie die Zusammenarbeit von drei Redaktionen unter einem gemeinsamen digitalen Dach bilden.

Neue technische Architektur mit Headless-Ansatz

Mit dem Relaunch wurde Vol.at vollständig neu aufgebaut. Die Plattform läuft nun als Single-Page-Application auf Basis von Vue.js und Nuxt. Das Backend ist headless organisiert und wird in der OpenShift-Cloud gehostet. Frontend und Backend sind dabei klar voneinander getrennt. Inhalte werden im CMS erstellt und anschließend API-basiert ausgespielt.

"Es ging nicht um kosmetische Anpassungen, sondern um eine technische Grundlage, die zukunftsfähig ist und uns langfristig mehr Möglichkeiten eröffnet", sagt CTO Dominic Depaoli. Die Umstellung soll unter anderem schnellere Ladezeiten, flüssigere Seitenübergänge und mehr Stabilität bei hohen Zugriffszahlen bringen. Zudem kann die Redaktion Inhalte in Echtzeit veröffentlichen, ohne auf Deployment-Zyklen warten zu müssen.

Mobile-first als konsequenter Zugang

Der neue Auftritt wurde von Beginn an für Smartphones entwickelt, so die Verantwortlichen. Dabei ging es nicht um eine nachträgliche Anpassung, sondern um eine konsequent mobile Ausrichtung. "Mobile-first bedeutet für uns, journalistische Inhalte in all ihren Formen ernst zu nehmen – von der schnellen Nachricht bis zur ausführlichen Recherche – und sie auf dem Smartphone bestmöglich zugänglich zu machen", so Isabel Russ, Geschäftsführerin Russmedia. 

Auch das Design wurde vereinheitlicht. Unterschiedliche redaktionelle Bereiche erscheinen nun in einem klar strukturierten Artikellayout. "Guter Journalismus braucht keine komplizierten Produkte. Er braucht Klarheit. Der neue Auftritt von Vol.at gibt unseren Inhalten genau diesen Raum", erklärt Chefredakteur Marc Springer.

Service-Angebote als zentraler Bestandteil

Vol.at verstehe sich nicht nur als Nachrichtenportal, sondern auch als regionale Service-Plattform. Wetterinformationen, Lawinenlageberichte, Schneehöhen, Live-Webcams und ein Veranstaltungskalender sind direkt eingebunden und ins Design integriert.

Georg Burtscher, Geschäftsführer Russmedia, betont die Bedeutung der Nutzerführung: "Wenn User:innen sich geführt fühlen, bleiben sie. Wenn sie sich verlieren, gehen sie. Konsistenz ist keine Designvorliebe – sie ist UX-Grundlage."
Services werden dabei nicht als Zusatz gesehen, sondern als gleichwertige Content-Form neben klassischen journalistischen Beiträgen.

Drei Redaktionen in einem gemeinsamen Layout

Vol.at bündelt die Inhalte von drei Redaktionen auf einer Plattform. Unterschiedliche Zugänge und Formate bleiben bestehen, werden aber in einem einheitlichen Layout präsentiert. "Die Herausforderung war, redaktionelle Vielfalt zu bewahren und gleichzeitig ein konsistentes Nutzungserlebnis zu schaffen. Das Layout musste so flexibel sein, dass es verschiedene journalistische Formate trägt – von Breaking News bis zur Reportage", erklärt Russ. 

Für User:innen bedeute das, dass Beiträge klar zuordenbar sind, der Lesefluss jedoch unabhängig vom Content-Typ durchgehend bleiben soll.

Bedeutung über die Region hinaus

Russmedia sieht den Relaunch auch als Beispiel für regionale Medienhäuser, die digitale Transformation umsetzen müssen, ohne über die Ressourcen großer internationaler Anbieter zu verfügen. "Wir haben den Vorteil, dass wir klein genug sind, um schnell zu sein und groß genug, um es professionell zu machen", sagt Burtscher.

"Der Relaunch ist kein Endpunkt. Er ist die Grundlage für kontinuierliche Weiterentwicklung. Wir können jetzt schneller iterieren, schneller testen, schneller optimieren", betont Isabel Russ abschließend. 

www.vol.at

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