Österreichweite Auswertung
In diesen Bezirken legten die Mietpreise am stärksten zu

| Redaktion 
| 02.02.2026

Eine Analyse von mehr als 250.000 Angeboten zeigt besonders starke Zuwächse in mehreren Wiener Bezirken, während nur wenige Gegenden leichte Rückgänge verzeichneten.

Das Immobilien-Team von willhaben hat über 250.000 Mietangebote analysiert, um die Entwicklung der Quadratmeterpreise bei Neuvermietungen im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 zu untersuchen. Am Montag wurden die Ergebnisse vorgestellt. Diese zeigen einen klaren Trend: In einem Großteil der Bezirke sind die Preise erneut gestiegen.

"Dabei belegt unsere Erhebung deutlich, dass die durchschnittlichen Quadratmeterpreise 2025 erneut zugenommen haben. In rund 90 Prozent der ausgewerteten Regionen Österreichs war dies mehr oder weniger deutlich der Fall", sagt Judith Kössner, Head of Immobilien bei willhaben.

Wien besonders stark von Preissteigerungen betroffen

Der seit Jahren anhaltende Aufwärtstrend bei den Mietpreisen setzte sich auch 2025 fort, vor allem in der Bundeshauptstadt. Kössner betont: "Von den 15 Bezirken mit den stärksten Anstiegen der Mietpreise zählten elf zu den Wiener Gemeindebezirken, während jeweils zwei Bezirke aus dem Burgenland und aus Tirol vertreten waren." 

Die stärkste Steigerung wurde im Wiener Bezirk Brigittenau festgestellt. Dort stieg der Quadratmeterpreis um 20,6 Prozent. Auch in Wien-Mariahilf (+19,9 Prozent) und Wien-Neubau (+17,9 Prozent) zogen die Angebotspreise deutlich an. Weitere starke Zuwächse gab es in Wien-Margareten (+15,0 Prozent) und Wien-Josefstadt (+14,2 Prozent).

Nur wenige Bezirke mit leichten Rückgängen

Während in den meisten Regionen die Preise stiegen, gab es 2025 nur vereinzelte Bezirke mit sinkenden Quadratmeterangebotspreisen. Mattersburg verzeichnete dabei das deutlichste Minus von 3,3 Prozent. Dort sank der Durchschnittswert von 10,75 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2024 auf 10,40 Euro im Jahr 2025.

"Leichte Rückgänge gab es beispielsweise ebenso in Deutschlandsberg in der Steiermark, mit 2,8 Prozent oder in Eisenstadt-Umgebung im Burgenland, mit 2,4 Prozent. Auch in Steyr-Land in Oberösterreich sanken die durchschnittlichen Angebotspreise bei Neuvermietung, hier um rund 2 Prozent", so Kössner.

Die höchsten Quadratmeterpreise 2025

Die Liste jener Bezirke, in denen Mieter:innen die höchsten Preise pro Quadratmeter zahlen mussten, führte auch 2025 Wien-Innere Stadt. "25,58 Euro pro Quadratmeter kostete 2025 durchschnittlich eine neu vermietete Wohnung im ersten Bezirk, das bedeutet gegenüber 2024 eine Steigerung von knapp 9,7 Prozent", berichtet Kössner.

Danach folgen Innsbruck mit 24,9 Euro pro Quadratmeter, die beiden Wiener Bezirke Neubau (22,08 Euro pro Quadratmeter) sowie Mariahilf (ebenso 22,08 Euro pro Quadratmeter) und die Stadt Salzburg mit 21,86 Euro pro Quadratmeter.

Die geringsten Angebotspreise pro Quadratmeter

Die günstigsten Mietangebote fanden sich 2025 vor allem in Bezirken des Burgenlands und der Steiermark. Unter den zehn Bezirken mit den niedrigsten Quadratmeterpreisen liegen vier im Burgenland, vier in der Steiermark und zwei in Niederösterreich.

Am niedrigsten war der Durchschnittspreis erneut im Bezirk Güssing, wo Mietwohnungen im Schnitt um 8,76 Euro pro Quadratmeter angeboten wurden. Es folgen Murtal (9,00 Euro), Gmünd (9,19 Euro) und Lilienfeld (9,26 Euro) sowie Jennersdorf mit 9,33 Euro pro Quadratmeter.

Die gesamte Liste finden Sie im Anhang.

Die Auswertung als interaktive Karte finden Sie hier.

www.willhaben.at

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