Kartellrechtliche Freigabe für 20 Unimarkt-Standorte
Wettbewerbsbehörde gibt auch grünes Licht für Rewe-Deal

| Wolfgang Zechner 
| 29.01.2026

Nach der gestrigen Freigabe für Spar genehmigt die Bundeswettbewerbsbehörde heute auch die Übernahme von 20 Unimarkt-Standorten durch die Rewe Group. Zehn Märkte werden künftig von selbstständigen Adeg-Kaufleuten geführt.

Freitag, 30. Jänner: Nachdem die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) gestern die Übernahme von 23 Unimarkt-Standorten durch Spar genehmigt hat (KEYaccount/LEADERSNET berichtete hier), gab die Behörde heute auch grünes Licht für die Übernahme weiterer Unimarkt-Märkte durch die Rewe International AG. Konkret darf Rewe 20 Unimarkt-Standorte übernehmen. Ursprünglich waren 21 Märkte angemeldet, der steirische Standort Lebring wurde jedoch am 28. Jänner aus unternehmensinternen Gründen von Rewe zurückgezogen.

Zehn Standorte mit Kaufleute-Auflagen

Für zehn der 20 genehmigten Märkte hat Rewe verbindliche Auflagen abgegeben. Diese sehen vor, dass die betroffenen Standorte für einen Zeitraum von zehn Jahren von selbstständigen Adeg-Kaufleuten betrieben werden. Damit soll sichergestellt werden, dass die Märkte weitgehend eigenständig über Preise und Sortimentsgestaltung entscheiden können. Die Auflagenstandorte befinden sich in Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark und umfassen unter anderem Andorf, Frankenmarkt, Raab, Waldhausen, Weitersfelden, Anger, Fernitz, St. Oswald, St. Ruprecht und Zwettl. Bereits gestern musste sich Spar dazu verpflichten, 17 der 23 Märkte an selbstständige Kaufleute zu übergeben.

www.bwb.gv.at

www.rewe-group.at

www.adeg.at

www.spar.at

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