Die größte Chip-Fabrik Europas entsteht in Kärnten

Infineon baut gigantisches Halbleiterwerk.

Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon investiert kräftig in Österreich. 1,6 Milliarden Euro werden in den Bau einer neuen Fabrik am Standort Villach gesteckt – damit wird neben der bestehenden Fertigung eine vollautomatisierte Chipfabrik für die Fertigung von 300 Millimeter-Dünnwafern errichtet. Der Baubeginn für die 60.000 Quadratmeter große Fabrik ist in der ersten Jahreshälfte 2019 geplant, die Fertigung soll 2021 starten, 400 neue, insbesondere hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen.

Turbo-Boost für Kärnten

"Nicht nur, dass der Weltkonzern und Weltmarktführer Infineon mit dieser Mega-Investition neuerlich sein Vertrauen in den Standort Kärnten und die hier gewährleisteten Rahmenbedingungen mehr als eindrucksvoll unter Beweis stellt. Mit diesem Ausbau entstehen dringend benötigte Arbeitsplätze sowohl im Hochtechnologie- als auch im Produktionsbereich. Damit wird die Wirtschaft in und um Villach sowie in ganz Kärnten einen weiteren Aufschwung erleben", so Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser.

"Diese Großinvestition ist wirtschaftlich, technologisch, aber auch gesellschaftlich ein Meilenstein für Infineon Austria und stellt einen bedeutenden Schritt für die Zukunftssicherung unseres Hochtechnologie-Standortes dar. In der wettbewerbsintensiven Halbleiterbranche ist die Errichtung der neuen Fertigung ein wichtiges Signal, dass wir mit dem ausgezeichneten Know-How unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie führenden Technologien die Chancen der Digitalisierung nutzen und als Hochlohnregion global wettbewerbsfähig sind", sagte Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria. (jw)

www.infineon.com

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