Workshops, Vorträge und gemeinsame Aktionen
Gewista rückte ESG im Arbeitsalltag in den Fokus

Mitarbeiter:innen verschiedener Unternehmen der Gruppe konnten sich mittels Workshops, Vorträgen und gemeinsamen Aktionen informieren, eigene Ideen einbringen und unterschiedliche Aspekte kennenlernen.

Mitarbeiter:innen der Gewista Gruppe beschäftigten sich eine Woche lang intensiv mit Nachhaltigkeit, sozialer Verantwortung und guter Unternehmensführung. Das Unternehmen stellte dafür vom 21. bis 25. September ein freiwilliges internes Programm zusammen, das Information und fachlichen Austausch mit praktischen Aktivitäten verband. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie ESG-Themen im beruflichen Alltag konkret umgesetzt und von den Beschäftigten mitgestaltet werden können.

Von Kreislaufwirtschaft bis Vielfalt

An der ESG-Woche beteiligten sich Mitarbeiter:innen von Gewista Werbe, Gewista Service, Megaboard, Infoscreen, USP Außenwerbung, Progress Außenwerbung und Kulturformat. Das Programm deckte unterschiedliche Bereiche der Nachhaltigkeit ab.

Bei Workshops wurden etwa gebrauchte Werbeplanen zu neuen Produkten verarbeitet. Anlässlich des Autofreien Tages fand zudem eine gemeinsame Fahrradaktion statt. Weitere Programmpunkte waren ein Redaktionsworkshop bei Infoscreen, gemeinsames Fermentieren mit Kulturformat sowie ein Vortrag der MA 48 über Kreislaufwirtschaft in Wien.

Auch soziale Aspekte von ESG standen auf der Agenda. Conny Felice, Geschäftsführerin der HOSI Salzburg, setzte sich in einem interaktiven Workshop mit Vielfalt und unterschiedlichen Perspektiven im Berufsalltag auseinander.

Nachhaltigkeitsziele in den Alltag übersetzen

Die Gewista orientiere sich als Teil des JCDecaux-Konzerns an dessen Nachhaltigkeitszielen und entsprechenden Maßnahmen, erklärte Gewista-CEO Franz Solta. Mit der Themenwoche habe man diese Ausrichtung jedoch nicht nur kommunizieren, sondern für die Beschäftigten unmittelbar erfahrbar machen wollen.

"Wenn man selbst ausprobiert, wie aus einer alten Werbeplane ein neues Produkt wird, oder gemeinsam über Verantwortung und unterschiedliche Perspektiven spricht, bekommt Nachhaltigkeit einen konkreten Platz im Alltag", sagte Solta.

Gemeinsam mit der neu ernannten ESG-Managerin Sophie Hilbert stellte sich der CEO während der ESG-Woche auch den Fragen der Belegschaft.

ESG als Teil der Unternehmenskultur

Neben ökologischen Fragestellungen nahm das Programm auch die Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens in den Blick. ESG betreffe die gesamte Organisation und damit ebenso die Art der Zusammenarbeit sowie die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur, erklärte Sarah Weber, Head of HR bei Gewista.

Die organisatorische Verankerung des ESG-Bereichs im HR-Umfeld unterstreiche, dass Nachhaltigkeit aus Sicht des Unternehmens über Umweltfragen hinausgeht. "Die Verankerung der ESG-Position in diesem Bereich macht sichtbar, dass soziale Verantwortung und gute Unternehmensführung gleichwertig zu ökologischen Themen gehören", so Weber.

Praktische Maßnahmen ergänzten das Programm

Auch bei alltäglichen Entscheidungen setzte die Themenwoche an. So wurden vegetarische und vegane Speisen angeboten. Darüber hinaus stehen den Mitarbeiter:innen künftig Mehrweg-Lunchboxen zur Verfügung. Gleichzeitig wurde auf die bereits bestehende Möglichkeit hingewiesen, Pfandflaschen im Unternehmen für einen guten Zweck zu sammeln.

Mit einem Ideenwettbewerb wurden die Beschäftigten zusätzlich eingeladen, selbst aktiv zu werden. Gesucht wurden kurze Nachhaltigkeitsbotschaften für den öffentlichen Raum. Die Gewinner:innen wurden beim "ESG-Zukunftstreff Afterwork" bekanntgegeben. Damit sollte die Belegschaft nicht nur an den einzelnen Programmpunkten teilnehmen, sondern auch eigene Ideen für die Gewista Gruppe einbringen.

www.gewista.at

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