CT-Scanner für Sicherheitskontrollen
Am Flughafen Wien können Flüssigkeiten und Laptops jetzt im Handgepäck bleiben

| Tobias Seifried 
| 02.07.2026

Pünktlich zum Ferienbeginn nimmt Österreichs größter Airport seine neuen CT-Scanner an allen Sicherheitskontrollen in Betrieb. Für Reisende bringt das vor allem eines: einfachere Abläufe und neue Regeln für das Handgepäck.

Steigende Passagierzahlen und hohe Reiseaufkommen stellen Flughäfen zunehmend vor die Herausforderung, Sicherheitskontrollen möglichst effizient abzuwickeln. Der Flughafen Wien setzt dafür nun vollständig auf neue CT-Scanner. Ab Freitag, 3. Juli, kommen die Geräte an allen zentralen Sicherheitskontrollen in den Terminals zum Einsatz.

Mehr Komfort bei der Sicherheitskontrolle

Mit der neuen Technologie können elektronische Geräte wie Laptops, Tablets und Smartphones ebenso wie Flüssigkeiten im Handgepäck bleiben. Außerdem gilt am Flughafen Wien ab Freitag eine neue Flüssigkeitsregelung: Reisende dürfen Flüssigkeiten mit einem Volumen von bis zu zwei Litern im Handgepäck mitführen.

Insgesamt investierte der Flughafen Wien laut eigenen Angaben rund 25 Millionen Euro in die Umstellung auf die CT-Technologie. Dafür wurden 35 Scanner angeschafft. Auch die neue Terminal-3-Süderweiterung, die im zweiten Quartal 2027 eröffnet werden soll, wird mit den neuen Geräten ausgestattet.

Detailliertere Kontrollen durch 3D-Technologie

Die Scanner arbeiten mit Computertomographie und erstellen dreidimensionale Bilder des Handgepäcks. Dadurch sollen den Sicherheitskräften sämtliche Informationen zu einem Gepäckstück in einer Darstellung zur Verfügung stehen. Zusätzlich unterstützen intelligente Algorithmen die Erkennung von Fest- und Flüssigsprengstoffen.

Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, sagte: "Mit der vollständigen Inbetriebnahme der neuen CT-Scanner machen wir den Sicherheitscheck pünktlich zum Ferienbeginn wesentlich unkomplizierter und effizienter." Die neue Technologie erleichtere den Ablauf für die Reisenden und erhöhe zugleich die Qualität der Sicherheitskontrollen.

Nachkontrollen weiterhin möglich

Trotz der neuen Technik weist der Flughafen darauf hin, dass einzelne Gegenstände wie Lebensmittel, Cremes, Honig, Marmeladen oder Thermoskannen weiterhin Nachkontrollen auslösen können. Flüssigkeiten sollten daher möglichst in kleineren Behältern transportiert werden, um einen reibungslosen Ablauf zu erleichtern.

Da nicht alle Flughäfen bereits CT-Scanner einsetzen, empfiehlt der Österreichs größter Airport zudem, sich vor der Reise über die Regelungen am Ziel- oder Umsteigeflughafen zu informieren.

Für das erste Ferienwochenende wird aufgrund des erwarteten hohen Reiseaufkommens außerdem empfohlen, mehr Zeit für Check-in, Sicherheits- und gegebenenfalls Grenzkontrollen einzuplanen.

www.viennaairport.com

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