Der Gran Ballo Italiano findet am 29. Mai 2026 im prachtvollen Palais Niederösterreich im 1. Wiener Bezirk statt. Das Event ist Österreichs erster italienischer Ball und verbindet die Eleganz der Wiener Balltradition mit der Leichtigkeit des italienischen Lebensgefühls. Während die Vorbereitungen hinter den Kulissen bereits voll in Gange sind, geben die Köpfe hinter dem Event im exklusiven LEADERSNET-Interview spannende Einblicke in ihr Herzensprojekt.
LEADERSNET: Sehr geehrtes Gründerteam, wie kam es zu der Idee, die traditionsreiche Wiener Ballkultur erstmals mit dem italienischen "Dolce Vita" zu verknüpfen, und was war die größte Herausforderung bei der Planung dieses Premieren-Events?
Luigi Barbaro jun.: Die Idee ist tatsächlich über Jahre gewachsen. Meine Schwester Valeria Foglar-Deinhardstein und mein Bruder Antonio Barbaro haben schon lange darüber gesprochen, wie man die Wiener Balltradition mit der italienischen Lebensfreude verbinden kann – zwei Welten, die wir als Familie täglich leben.
Für mich war relativ schnell klar: Wenn wir das machen, dann auf höchstem Niveau. Die größte Herausforderung war daher, diese Vision wirklich greifbar zu machen – also nicht nur ein "italienisches Motto" zu schaffen, sondern ein echtes Erlebnis. Ein Ball, der sich anfühlt wie eine Reise nach Italien – kulinarisch, emotional und atmosphärisch.
Gemeinsam haben wir das dann weiterentwickelt und schließlich als Familie und Team umgesetzt. Mit an Bord sind dabei auch Mauro Maloberti und Lydia Campanale, die maßgeblich zur Umsetzung beitragen. Mauro Maloberti verantwortet vor allem die Bereiche Presse, Netzwerk sowie den Aufbau und die Pflege unserer Partnerschaften. Lidia Campanale ist für die künstlerische Organisation und das gesamte Erlebnis rund um den Ball verantwortlich – von Inszenierung über Dramaturgie bis hin zu den vielen Details, die den Abend besonders machen.
LEADERSNET: Sie bezeichnen den Ball als Brücke zwischen Österreich und Italien. Welche spezifischen Werte beider Kulturen spiegeln sich im Konzept des Gran Ballo Italiano am deutlichsten wider?
Valeria Foglar-Deinhardstein: Für mich ist diese Verbindung etwas sehr Persönliches. Österreich steht für Eleganz, Struktur und diese einzigartige Balltradition. Italien hingegen für Emotion, Genuss und Leichtigkeit.
Genau diese Mischung macht den Gran Ballo Italiano so besonders: Man betritt einen klassischen Wiener Ball im Palais Niederösterreich – und taucht gleichzeitig in eine Welt voller italienischer Lebensfreude ein.
Unterstützt wird diese kulturelle Verbindung auch durch Institutionen wie die Italienische Botschaft und Licht ins Dunkel in Wien. Für uns ist das ein starkes Zeichen, dass dieser Ball weit mehr ist als nur ein Event – er ist ein verbindendes Erlebnis.
LEADERSNET: Warum haben Sie sich gerade für das Palais Niederösterreich im ersten Bezirk als Veranstaltungsort entschieden, und wie wird der historische Rahmen für das italienische Flair genutzt?
Valeria Foglar-Deinhardstein: Das Palais Niederösterreich ist für mich einer der schönsten Orte in Wien – mit einer unglaublichen Ausstrahlung und Geschichte.
Gerade dieser elegante, historische Rahmen macht es möglich, einen spannenden Kontrast zu schaffen: klassische Wiener Architektur trifft auf italienisches Lebensgefühl. Wir arbeiten mit verschiedenen Räumen, die jeweils ihre eigene Welt erzählen – von einem lebendigen italienischen Food Court bis hin zu stilvollen Genuss- und Begegnungszonen.
Unser Ziel ist es, dass sich die Gäste treiben lassen können – fast wie auf einer Piazza in Italien, nur eben mitten in Wien.
LEADERSNET: Mit welchen Erwartungen sind Sie in den Ticketverkauf gegangen?
Mauro Maloberti: Als Premierenveranstaltung hatten wir großen Respekt – aber auch ein klares Ziel: Qualität vor Quantität.
Der Gran Ballo Italiano soll der Ball der Italiener in Wien werden – bewusst im Frühling, wenn die ersten Sonnenstrahlen kommen. Genau das macht ihn so besonders, denn dieses Lebensgefühl kann man nicht in den Winter verlegen. Es ist ein Event, das Leichtigkeit, Eleganz und Genuss verbindet – und damit einen ganz neuen Akzent im Wiener Ballkalender setzt.
Unser Anspruch war es, das Society-Event des Frühlings zu etablieren – einen Abend, bei dem sich ganz Österreich trifft. Und genau das sehen wir jetzt schon: Die gesamte heimische Society, Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien werden vor Ort sein. Mit internationalen Gästen wie Giusy Versace, hochrangigen Vertretern aus der Politik sowie zahlreichen Ehrengästen aus Diplomatie und Gesellschaft entwickelt der Ball bereits in seiner ersten Ausgabe eine enorme Strahlkraft.
Für uns ist klar: Der Gran Ballo Italiano wird ein Fixpunkt – ein neues Highlight im Wiener Ballkalender, das man nicht verpassen möchte.
LEADERSNET: Lieber Herr Barbaro, als bekannte Gastronomie-Familie in Wien bringen Sie viel Expertise mit. Inwieweit fließt die persönliche Leidenschaft Ihrer Familie in jedes Detail dieses Balls ein?
Luigi Barbaro jun.: Zu 100 Prozent. Für uns ist das kein "Projekt", sondern ein echtes Herzensanliegen – und genau das spürt man vor allem im kulinarischen Konzept.
Wir haben den gesamten Food-Bereich wie eine kuratierte Reise durch Italien aufgebaut – mit Nuancen aus all unseren Betrieben, Projekten und starken Partnern. Die Gäste sollen Italien nicht nur sehen, sondern wirklich erleben und schmecken.
So wird es unter anderem eine originale Regina Margherita Pizza Station mit Live-Pizza geben, bei der frisch vor den Gästen gebacken wird. Gemeinsam mit der Familie Schenkel und Rummo setzen wir mit der Trattoria Martinelli eine hochwertige Pasta-Station um, die klassische italienische Küche authentisch auf den Punkt bringt. Ein absolutes Highlight wird auch die noch nie dagewesene Espresso Martini Gala Bar mit Lavazza sein – ergänzt durch stilvolle Aperitivi und Spumante-Kreationen mit Campari und Mionetto.
Darüber hinaus erwartet die Gäste eine Vielzahl an Genussstationen: eine frische Mozzarella-Station, eine Frittier-Station mit Calamari fritti, italienische Panini, eine Gelato-Station sowie inkludierte italienische Antipasti im Ticketpreis. Ergänzt wird das Ganze durch verschiedene Bars – unter anderem auch mit Aperol und Partnern wie Organics – sowie einer eigenen kronehit Italo Disco Area, die das Erlebnis perfekt abrundet.
Selbst die Damen & Herren-Spende greift das Konzept auf und bringt ein Stück Italien mit nach Hause – mit hochwertigen Pasta-Sugos und kulinarischen Produkten.
Unser Anspruch war es, genau das umzusetzen, was man sich von einem italienischen Ball erwartet – nur auf einem Niveau, das es so in Wien noch nicht gegeben hat.
LEADERSNET: Werden Produkte direkt aus Italien importiert, um den Gästen ein echtes geschmackliches Erlebnis zu garantieren?
Luigi Barbaro jun.: Ja – und das hat bei uns auch eine lange Tradition.
Wir als Familie Barbaro importieren bereits seit den 1980er-Jahren unsere eigenen Produkte aus Italien. Mein Vater, Luigi Barbaro sen., hat damals schon ein Import-Export-Unternehmen aufgebaut – und genau diese Verbindung zu Produzenten und zur italienischen Qualität ist bis heute ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.
Diese Geschichte spiegeln wir auch am Ball wider. Wir bringen originale Produkte und Marken direkt aus Italien ein – etwa Lavazza, Mionetto, Campari oder Rummo u. v. m. – und kombinieren sie mit den besten Partnern und Gastronomiebetrieben in Österreich.
Genau diese Verbindung aus jahrzehntelanger Erfahrung im Import, hochwertigen italienischen Produkten und exzellenter Umsetzung vor Ort macht den Unterschied – und sorgt dafür, dass sich der Abend für unsere Gäste wirklich wie Italien anfühlt.
LEADERSNET: Auf welchen Moment des Abends freuen Sie sich persönlich am meisten?
Mauro Maloberti: Für mich ist es dieser eine Moment, wenn all das, was wir über Monate aufgebaut haben, tatsächlich zusammenkommt. Wir sprechen hier von einem außergewöhnlich hochwertigen Gästemix: Botschafter – unter anderem auch aus Monaco und Rom – internationale Persönlichkeiten wie Giusy Versace, mit der uns auch eine persönliche Verbindung verbindet, sowie starke internationale Marken wie Moncler, Armani, die vor Ort sein werden.
Mir war es besonders wichtig, auch die institutionelle Ebene einzubinden – mit der Italienische Botschaft in Wien und der Italienische Handelskammer für Österreich – ebenso wie Partner aus der Wirtschaft, allen voran Generali als Hauptsponsor.
Ein ganz besonderer Aspekt ist auch das künstlerische Programm: Wir holen Bands direkt aus Italien nach Wien und bringen insgesamt über 50 Künstler auf die Bühne – von der Eröffnung bis in die Nacht hinein, verteilt über verschiedene Bereiche des Balls. Diese Live-Performances schaffen eine einzigartige Dynamik und machen den Abend auch musikalisch zu einem echten Italien-Erlebnis.
Wenn dann Politiker, Wirtschaftstreibende, internationale Gäste und die gesamte heimische Society in dieser Atmosphäre aufeinandertreffen, entsteht genau das, was wir schaffen wollen: eine Plattform für echte Begegnung, Austausch und neue Verbindungen – auf höchstem Niveau und mit einem ganz besonderen italienischen Flair.
LEADERSNET: Welchen Tipp geben Sie den Gästen, die zum ersten Mal ein italienisches Event besuchen?
Lydia Campanale: Mein Tipp ist ganz klar: sich darauf einlassen und den Abend wirklich bewusst erleben.
Ich verantworte die künstlerische Organisation – und unser Anspruch ist es, einen Ball zu inszenieren, der alle Sinne anspricht und die klassische Wiener Balltradition mit italienischer Kunst und Emotion verbindet. Schon die Eröffnung setzt hier ein starkes Zeichen: mit Künstlern aus der Wiener Staatsoper wie Davide Dato sowie der Tanzschule Elmayer, die für die klassische Wiener Eleganz steht.
Über den gesamten Abend hinweg zieht sich dieses Zusammenspiel weiter: italienische Live-Bands, Performances, unterschiedliche musikalische Welten und Inszenierungen, die immer wieder neue Stimmungen schaffen.
Mein Tipp ist daher: nicht alles auf einmal wollen, sondern sich treiben lassen – von Raum zu Raum, von Moment zu Moment. Genau so entfaltet sich die Dramaturgie dieses Abends und macht ihn zu einem echten Erlebnis.
LEADERSNET: Und zu guter Letzt: In Wien geht man nach dem Ball zum Würstelstand. Wo landet man nach dem Gran Ballo Italiano?
Lidia Campanale: Ganz ehrlich: Man will gar nicht mehr weg.
Unser Ziel ist es, dass dieser Abend so intensiv, so genussvoll und voller Lebensfreude ist, dass man ihn einfach nicht verlassen möchte. Man ist erfüllt von Musik, Emotionen, gutem Essen, Begegnungen – und genau dieses Gefühl von "Dolce Vita" trägt einen durch die Nacht.
Wenn es nach uns geht, bleibt man einfach noch auf ein letztes Glas, noch ein Gespräch, noch einen Moment länger – weil man spürt, dass dieser Abend etwas ganz Besonderes ist.
Abschließend fassen die vier Gründer:innen des Gran Ballo Italiano zusammen:
Der Gran Ballo Italiano ist für uns ein Herzensprojekt, das wir gemeinsam mit einem großartigen Team und starken Partnern umsetzen dürfen. Gleichzeitig ist es uns wichtig, auch etwas zurückzugeben: Pro Ticket gehen fünf Euro an Licht ins Dunkel und leisten damit einen Beitrag für den guten Zweck.
Inhaltlich erwartet die Gäste ein rundum durchdachtes Erlebnis: Bereits im Ticket inkludiert ist ein Aperitivo mit Stuzzichini, der den Abend stilvoll eröffnet. Dazu kommt ein aufwendig inszeniertes künstlerisches Programm, das durch die hochwertige Produktion von ALC Eventsolutions GmbH möglich wird – inklusive Live-Übertragung der Eröffnung in allen Sälen.
Ergänzt wird das Erlebnis durch unterschiedliche Welten im gesamten Palais: von einer eigenen kronehit Italo Disco über Beauty Lounges bis hin zu zahlreichen Genuss- und Erlebnisbereichen. Wir sind überzeugt, dass wir damit ein neues Highlight in der Wiener Ballsaison schaffen – einen Abend, der verbindet, begeistert und lange in Erinnerung bleibt.
LEADERSNET: Vielen Dank für das Interview!
Mehr über den ersten italienischen Ball Wiens lesen Sie hier und hier.
www.gran-ballo-italiano.at
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