Seit einigen Jahren bietet Red Bull Basement jungen Innovator:innen aus der heimischen Startup- und Studierenden-Szene eine Bühne, um ihre Ideen mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) zu marktfähigen Produkten weiterzuentwickeln. In Österreich stieß der globale Innovations- und Inkubator-Wettbewerb heuer auf besonders großes Interesse - 1.060 Einreichungen bedeuteten einen neuen Rekord. Beim National Final am 29. April 2026 im Unicorn Graz präsentierten nun die neun besten Teams ihre Konzepte vor Publikum und Fachjury. Den Sieg holte sich letztlich ein Projekt zur kostenintelligenten Mahlzeitenplanung.
Prepwise fährt nach San Francisco
Konkret sicherte sich das Team von Prepwise den Sieg beim österreichischen National Final. Die Idee setzt bei der Mahlzeitenplanung an und kombiniert KI-Unterstützung mit Preisbewusstsein: So soll ein digitaler Assistent abwechslungsreiche und nährstoffreiche Gerichte auf Basis tatsächlicher Einkaufspreise planen und dabei automatisch das Wochenbudget im Blick behalten.
Hinter dem Projekt stehen die beiden WU-Studenten Benedikt Batthyany aus Tirol und Leonhard Pink aus Deutschland. Mit ihrem Konzept überzeugten sie die Jury und vertreten Österreich nun von 1. bis 3. Juni 2026 beim Red Bull Basement World Final in San Francisco, womit sie die Chance auf ein Support-Paket mit 100.000 US-Dollar Equity-free Funding, internationaler Sichtbarkeit sowie einem globalen Netzwerk aus Investor:innen und Mentor:innen haben.
"Wir können unsere Freude gar nicht in Worte fassen. Wir haben wirklich nicht mit dem Sieg gerechnet, weil hier einfach so gute Ideen beim Finale dabei waren. Jetzt werden wir viel Zeit damit verbringen, das Konzept weiter auszuarbeiten. San Francisco ist ein Traum – wir freuen uns so sehr, dass wir diese Möglichkeit bekommen, Österreich beim World Final zu vertreten", so die beiden Gewinner.
Jury sah starke Kombination aus Nachhaltigkeit und KI
Bewertet wurden die Projekte nach Kriterien wie Innovationsgrad, Umsetzbarkeit, Gründerprofil und gesellschaftlichem Impact. Die Entscheidung traf eine Jury bestehend aus Ex-Tennisstar und Unternehmer Dominic Thiem, Gründerin und Unternehmerin Victoria Neuhofer, Microsoft-Österreich-Manager Georg Leitgeb sowie AMD-Marketingexperte Christian Dotzauer.
"Es ist jedes Jahr beeindruckend zu sehen, mit wie viel Leidenschaft und Qualität die Teilnehmer:innen ihre Ideen präsentieren. Die Entscheidung war alles andere als einfach, weil alle Pitches richtig cool waren. Aber wir sind uns dann doch einig geworden. Ich glaube, dass Prepwise sehr viel vereint von dem, was die heutige Zeit braucht, vor allem was Nachhaltigkeit und AI-Unterstützung betrifft. Das ist wirklich ein super Gewinner-Projekt, das sich den Sieg verdient hat", zeigt sich Thiem begeistert.
Durch den Finalabend führte übrigens Moderatorin Karina Toth, zusätzliche Impulse kamen von Julia Schedlberger im Rahmen einer Keynote.
40 Teams im World Final
Für Batthyany und Pink beginnt nun die nächste Entwicklungsphase. Ziel ist es, das Konzept zu einem marktfähigen Minimum Viable Product weiterzuentwickeln. Dafür erhalten die nationalen Gewinnerteams weltweit unter anderem Zugang zu Technologien wie einem AMD AI Laptop sowie 5.000 US-Dollar in Microsoft Azure Credits und werden von internationalen Expert:innen begleitet. Das österreichische Gewinnerteam darf sich zudem über ein Mediavolumen im Wert von 5.000 Euro für ein Startup-Porträt auf brutkasten.com freuen.
Beim World Final in San Francisco treten schließlich die besten Teams aus mehr als 40 Ländern gegeneinander an. Auf dem Programm stehen Pitch-Sessions vor internationalen Investor:innen und Branchenführer:innen, Mentoring, Storytelling-Trainings und Networking. Das globale Siegerteam erhält schließlich ein Gewinnerpaket im Wert von mehr als 125.000 US-Dollar. Dieses umfasst 100.000 US-Dollar Equity-free Funding, 25.000 US-Dollar Microsoft Azure Credits sowie Mentoring durch Red Bull Ventures.
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