Fotos vom Jahresauftakt
Seat setzt heuer auf günstige, Cupra auf dynamische (E-)Modelle

Beim traditionellen Jahresauftakt präsentierten die spanischen Marken des VW-Konzerns ihre Vorjahreszahlen und gaben einen Ausblick auf 2026. Dabei zeigt man sich zuversichtlich, die gute Position auf dem österreichischen Markt zu verteidigen. 

Trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds mit zunehmendem Wettbewerb konnten Seat und Cupra im vergangenen Jahr ihre Positionen in Österreich weiter stärken. Gemeinsam erreichten die beiden spanischen Marken des VW-Konzerns 23.987 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 8,4 Prozent. Timo Sommerauer, Markenleiter Seat und Cupra in Österreich, erklärte im Rahmen der Jahresauftaktpressekonferenz, die in der Cupra City Garage Wien über die Bühne ging: "Es freut mich ganz besonders, dass wir 2025 das absolut beste Jahr der Geschichte beider Marken feiern können. Für unsere Händler:innen war das Zusammenspiel der Einstiegsmarke Seat sowie die steigende Performance von Cupra und ein breites Angebotsspektrum der Schlüssel zum Erfolg." Bevor Sommerauer die Vorjahreszahlen präsentierte, gab Porsche Holding-Geschäftsführer Wolfgang Wurm noch einen Überblick über den österreichischen Gesamtmarkt (Rückblick und Ausblick) inklusive Zahlen des Volkswagenkonzerns.

Konzernweite Einstiegsmarke

Seat, die preisliche Einstiegsmarke des Volkswagen Konzerns, erzielte 12.768 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 4,5 Prozent. Besonders stark zeigte sich der Ibiza, der Platz vier im österreichischen Modellranking belegte und rund 40 Prozent der Seat-Neuzulassungen ausmachte. Auch der Arona, der laut eigenen Angaben günstigste SUV Österreichs, erweist sich als wichtige Säule. Beide Modelle haben soeben ein Facelift mit Aufwertungen im Interieur und Exterieur erhalten, ohne dabei stark an der Preisschraube zu drehen. Neben den beiden Einstiegsmodellen bietet Seat noch den Kompaktklassler Leon (auch als Kombi) und das Kompakt-SUV Ateca an.

Sportmarke mit E-Offensive und Verbrenner-Heißsporn

Cupra erreichte 11.219 Neuzulassungen und damit einen Marktanteil von 3,9 Prozent – ein weltweiter Rekord für die Marke. Besonders gefragt waren laut Sommerauer die Modelle Terramar, Leon, Formentor und Born. Der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge liegt bei der sportlich ausgerichteten Marke mittlerweile bei über 20 Prozent. Neben klassischen Modellen treibt Cupra die Elektromobilität weiter voran: 2026 wird der vollelektrische Raval, das erste Modell der urbanen Electric Urban Car Family auf Basis der Volkswagen MEB+-Plattform, seine Premiere feiern. Das rund vier Meter lange Modell teilt sich die Plattform mit den VW-Modellen ID.Polo und ID.Cross sowie dem Skoda Epiq und möchte kompakte Abmessungen mit sportlicher Fahrdynamik sowie einem großzügigen Innenraum kombinieren. Für das Ravall Top-Modell  werden 226 PS und 450 km Reichweite versprochen. Ergänzend umfasst die Elektro-Offensive ein Facelift des Cupra Born sowie ein Update des Tavascan. 

Für besonders leistungsorientierte Kund:innen steht der Formentor VZ5 bereit. Mit seinem ikonischen Fünfzylindermotor, der ansonsten konzernweit nur in RS-Modellen von Audi verbaut wird, fahrdynamisch abgestimmtem Set-up und charakteristischen Designelementen vereint er Sportlichkeit, Exklusivität und emotionales Fahrerlebnis. Für den 390 PS starken Crossover muss man aber auch tief in die Tasche greifen – konkret geht es hierzulande bei 84.400 Euro. Für Verbrennerfans steht neben Terramar und Formentor noch der Cupra Ateca bereit.

Garantieversprechen und Ausblick

Ein Qualitätsversprechen signalisiert Seat mit einer neuen 10-Jahres-Herstellergarantie (max. 200.000 km) für alle Neubestellungen – ein österreichweit einzigartiges Angebot, das Sicherheit und Langlebigkeit betone, hieß es im Rahmen der Pressekonferenz. Bei Cupra beträgt die Garantiezeit weiterhin ordentliche fünf Jahre.

Für 2026 zeigen sich beide Marken zuversichtlich: "Ein guter Auftragsbestand und Produktmix sowie neue, attraktive Produkte in der Pipeline begründen einen optimistischen Ausblick in das neue Jahr", so Sommerauer. Damit sollen Seat und Cupra weiterhin feste Marktgrößen in Österreich bleiben.

LEADERSNET war bei der Pressekonferenz. Fotos sehen Sie in unserer Galerie.

www.seat.at

www.cupraofficial.at

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