Das sind die Top-Seller des Sommerschlussverkaufs

| Redaktion 
| 22.08.2023

"Wie Weihnachten im Sommer": Der Handelsverband präsentiert in seinem Consumer-Check die Verkaufsschlager des Sales und gewährt Einblicke in das Einkaufsbudget der Österreicher:innen. Auf Eltern kommen wegen dem bevorstehenden Schulbeginn Rekordpreise zu.

Der Handelsverband und MindTake Research haben das aktuelle Ausgabeverhalten der Österreicher:innen in einem Consumer-Check analysiert. Ein starker Wirtschaftsfaktor ist der Sommerschlussverkauf – und das vor allem für den Modehandel. Gut jede:r vierte Österreicher:in hat bis Mitte August bereits im Schlussverkauf geshoppt, fast jede:r Dritte hat dies noch fest vor.

Sommersale 2023: Was heuer geshoppt wurde bzw. was auf der Einkaufsliste steht

Naturgemäß am meisten im Sommerschlussverkauf eingekauft wird im Modehandel. Die gefragtesten Sortimente sind heuer: 

1. Bekleidung (76,7 Prozent)
2. Schuhe (35,3 Prozent)
3. Accessoires (21,2 Prozent)
4. Parfum/Körperpflege/Kosmetik (17,3 Prozent)
5. Elektronische Geräte (16,3 Prozent)
6. Sportartikel (16,2 Prozent)
7. Möbelstücke (14,6 Prozent)
8. Bücher (12,3 Prozent)
9. Werkzeug/Gartenzubehör (11,3 Prozent)
10. Blumen/ Pflanzen (10,3 Prozent)

"Mit durchschnittlichen Ausgaben von 300 Euro pro Person ist der Schlussverkauf für den Handel wie Weihnachten im Sommer", fasst Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage zusammen. Spitzenreiter ist Salzburg (389 Euro) vor Tirol (345 Euro) und Vorarlberg (332 Euro). Am wenigsten geben die Kärntner:innen im Schlussverkauf aus (259 Euro), noch hinter den Burgenländer:innen (267 Euro) und den Wiener:innen (276 Euro).

Teuerung belastet das Familienbudget zum Schulstart

Am 4. September beginnt in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland die Schule, der Rest des Landes folgt eine Woche später. Etwa jede:r dritte Österreicher:in plant, Kindern im näheren Umfeld zum Schulbeginn etwas zu schenken. Am beliebtesten ist heuer Bekleidung (32 Prozent), vor Schreibwaren (23 Prozent) sowie Büchern und Federpennals (jeweils 22 Prozent). Neben Geldgeschenken (20 Prozent) sind außerdem Süßigkeiten (19 Prozent) sehr beliebt. Und auch der Sporthandel (12 Prozent) gehört zu den Profiteuren des Schulanfangs.

Die geplanten Ausgaben für den Schulanfang steigen heuer auf ein neuen Rekordwert von 125 Euro nach 109 Euro im Vorjahr. Im Bundesländervergleich zeigen sich die westlichen Bundesländer Tirol und Vorarlberg mit Pro-Kopf-Ausgaben von 157 Euro am weitaus spendabelsten, gefolgt von Oberösterreich und Salzburg (133 Euro). Während die südlichen Bundesländer Steiermark und Kärnten im Mittelfeld liegen (124 Euro), bildet der Osten des Landes das Schlusslicht (Niederösterreich und Burgenland mit 116 Euro, Wien mit 112 Euro).

Stationärer Fachhandel vor Supermärkten und Online-Shops

Was die beliebtesten Einkaufsstätten betrifft, hat der stationäre Fachhandel in Österreich beim Shopping für den Schulstart die Nase vorne (52 Prozent). An zweiter Stelle folgen fast gleichauf Discounter und Supermärkte mit jeweils 28 Prozent. In ausländischen Online-Shops kauft dagegen nach dem pandemiebedingten Boom nur noch jede:r Vierte (24 Prozent), auch der österreichische Online-Handel verzeichnen leicht sinkende Kundenzahlen. Insgesamt fließen zwei Drittel der Schulstart-Ausgaben in den stationären Handel, ein Drittel in den Onlinehandel. 

www.handelsverband.at

www.mindtake.com

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