"Jede:r muss seine Hausaufgaben machen, um den Tourismus als Arbeitsplatz attraktiv zu halten"

| Redaktion 
| 26.03.2023

Mehr Ausbildungs- und flexiblere Arbeitszeitmodelle sowie ein höherer Mindestlohn sollen die Zukunft der Branche sichern.

Als Tourismusland kann sich Österreich im Herzen Europas nur erfolgreich positionieren, wenn man auch auf den steigenden Mitarbeiter:innenbedarf entsprechend reagiert. Österreichweit liegt die Teilzeitquote bei den Angestellten in Beherbergung und Gastronomie bei 21,5 Prozent, und somit 2,6 Prozent unter dem Vergleichsmonat von Februar 2019.

"Viele Betriebe haben auf die neuen Anforderungen im Tourismus bereits erfolgreich reagiert: Es gibt mehr Ausbildungs-, flexiblere Arbeitszeitmodelle und durch die Erhöhung des Mindestlohns ab Mai ist der Tourismus als Einstiegsbranche für viele junge Menschen wieder attraktiver geworden", so Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler.

"Jeder muss seine Hausaufgaben machen"

Um mehr Mitarbeiter:innen in der Branchen eine Vollzeitbeschäftigung zu ermöglichen und die Branche gezielt zu unterstützen, hat das Staatssekretariat zuletzt etwa den laufenden Fördercall für Konzepte zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgeweitet.

"Es sind alle Tourismusverantwortlichen, im Bereich Arbeit und Mitarbeiter:innen, aufgefordert, neue moderne Wege anzudenken und zu gehen -etwa von Mitarbeiter:innen-Recruiting bis hin zu modernen Führungs- und Mitarbeiter:innenkonzepten. Jede:r muss in seinem Bereich hier schnellstmöglich seine Hausaufgaben machen, um den Tourismus als Arbeitsplatz so attraktiv zu halten", so Kraus-Winkler abschließend.

www.bmaw.gv.at

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