"futurezone" kürte das beste Handynetz Österreichs

| Tobias Seifried 
| 01.12.2022

Beim diesjährigen Netztest des heimischen Tech-Portals gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Kurz nachdem das deutsche Fachmagazin connect die Ergebnisse seines Mobilfunknetztests 2022/2023, bei dem die Netze in Österreich, Deutschland und der Schweiz auf Herz und Nieren geprüft wurden, veröffentlicht hat (LEADERSENT berichtete), zog am Donnerstag die futurezone nach. Während bei connect Magenta vor A1 und Drei gewonnen hat, kürte das heimische Technews-Portal A1 mit 198 von 220 möglichen Punkten zum Sieger. Knapp dahinter landet Magenta (193 Punkte), der dritte Platz geht an Drei (176).

Die Schwerpunkte des futurezone-Tests unterscheiden sich von Jahr zu Jahr. Heuer lag der Fokus laut den Tester:innen verstärkt auf ländlichen Gebieten anstatt auf urbanen Ballungszentren. "Wir haben alle Bundesländer besucht, dabei aber die Zentren gemieden", erklärt Mobilfunkexperte Jürgen Dalmus, der den Test für das Techportal durchführt, und weiter: "In diesen Gegenden trennt sich die Spreu vom Weizen".

Kopf-an-Kopf-Rennen

Wie die Gesamtpunktezahl zeigt, war das Rennen um den ersten Platz äußerst eng. Wenn man sich die Detailergebnisse ansehe, merke man, wie knapp A1 und Magenta beieinanderliegen. Die Top-Platzierten hätten sich im heurigen Netztests nichts geschenkt, so der Experte. "Magenta und A1 sind nahezu auf Augenhöhe, Drei liefert insgesamt kein schlechtes Ergebnis, ist aber dennoch deutlich dahinter gelandet", fasst Dalmus das Testergebnis zusammen. Unter anderem hat A1 in den Kategorien Speedtest und Ping sowie Telefonie am meisten überzeugt. Im Bereich der 5G Netzabdeckung erhielt der Mobilfunkanbieter als einziger die volle Punktezahl. 

5G sei laut Dalmus auch einer der Hauptgründe für den Testsieg des Mobilfunkmarktführers: "A1 hat einen Ausbauvorsprung bei 5G, einfach, weil sie früh mit einem breiten Roll-out begonnen haben". Grundsätzlich sei der Unterschied zwischen A1 und Magenta marginal. Er sei zwar mess-, aber nicht spürbar: "Wir messen einen Unterschied, den die Kund:innen in ihrem täglichen Gebrauch nicht wahrnehmen", so Dalmus abschließend.

An hohen Investitionen werde festgehalten

A1 CEO Marcus Grausam ist über das Ergebnis natürlich erfreut: "Ich gratuliere dem ganzen A1 Team zum bereits zehnten Sieg beim futurezone Netztest. Dieser und alle anderen gewonnenen Netztests dieses Jahres zeigen, dass sich unsere Kund:innen stets auf die beste Qualität und die höchsten Geschwindigkeiten verlassen können. Damit das so bleibt, investiert A1 rund 600 Millionen Euro jährlich in den Ausbau der digitalen Infrastruktur und arbeitet kontinuierlich daran, dass Österreichs Bevölkerung, Haushalte und Unternehmen von allen digitalen Möglichkeiten profitieren."

www.futurezone.at

www.a1.net

www.drei.at

www.magenta.at

Infos zum futurezone Netztest

Für einen möglichst praxisnahen Vergleich der Handynetze ließ die futurezone Messungen in allen Bundesländern Österreichs durchführen. Dafür wurden handelsübliche Smartphones und eine auf Netztest spezialisierte Mess-App eingesetzt.

Auf diese Weise konnten unterschiedliche Testszenarien vom Aufruf von YouTube-Videos bis hin zu Sprachanrufen durchgeführt werden.  Für den Test wurden im Laufe von einem Monat 9.000 Kilometer auf Österreichs Straßen zurückgelegt.

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Infos zum futurezone Netztest

Für einen möglichst praxisnahen Vergleich der Handynetze ließ die futurezone Messungen in allen Bundesländern Österreichs durchführen. Dafür wurden handelsübliche Smartphones und eine auf Netztest spezialisierte Mess-App eingesetzt.

Auf diese Weise konnten unterschiedliche Testszenarien vom Aufruf von YouTube-Videos bis hin zu Sprachanrufen durchgeführt werden.  Für den Test wurden im Laufe von einem Monat 9.000 Kilometer auf Österreichs Straßen zurückgelegt.

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