Immer mehr Unternehmen wollen auf Cloud-Telefonie umsteigen

| 21.06.2022

Laut einer aktuellen Umfrage plant jede achte Firma einen Umstieg noch 2022.

Aufgrund der Corona-Pandemie gab es bei vielen heimischen Unternehmen einen Digitalisierungsschub. In einigen Bereichen herrscht jedoch offenbar noch Nachholbedarf. Das geht aus einer Umfrage von yuutel hervor. 

Obwohl 75 Prozent der Befragten gewillt seien, die eingesetzten Kommunikationssysteme zu modernisieren, würden sich aktuell erst 16 Prozent optimal für die digitale Telefonie-Zukunft gerüstet fühlen. Jedes achte Unternehmen (12 Prozent) plane daher, noch bis Jahresende auf flexible Voice-over-IP-Lösungen aus der Cloud umzusteigen. Das ergab die erste Online-Umfrage zur Cloud-Telefonie-Nutzung unter 250 heimischen Unternehmen, die vor kurzem von dem österreichischen Telekom-Netzbetreiber gemeinsam mit dem Marktanalysten MindTake durchgeführt wurde.

250 Unternehmen befragt

Besonders die Corona-Pandemie habe laut yuutel gezeigt, wie starr alte Telefonsysteme seien, wenn sich Remote Working und flexible Arbeitsmodelle als neuer Standard etablieren. Drei von vier befragten Unternehmen (75 Prozent) finden es der aktuellen Umfrage zufolge zwar wichtig, dass Mitarbeiter:innen auch im Homeoffice oder unterwegs genauso gut erreichbar seien wie im Büro. Sie hätten die Modernisierung bezüglich hybrider Arbeitsformen und uneingeschränkter Erreichbarkeit für Kund:innen bislang aber verschlafen: Etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) der befragten 250 Unternehmen in Österreich nutzt noch eine klassische analoge oder ISDN-Telefonanlage. Nur 16 Prozent sehen ihre Organisation derzeit optimal für die digitale Telefonie-Zukunft gerüstet. Immerhin 39 Prozent der Unternehmen sind bereits auf eine VoIP- bzw. Cloud-Telefonie-Lösung umgestiegen. Als wichtigste Beweggründe werden hierbei u. a. "Zu wenig Flexibilität der alten Telefonanlage" (47 Prozent) und "Wechsel ins Homeoffice mit alter Telefonanlage nicht bzw. schwer möglich" (37 Prozent) genannt.

yuutel Umfrage Cloud VoIP
© yuutel

ISDN wird von VoIP abgelöst

Dieser Trend werde sich in den nächsten Monaten weiter verstärken, denn auf Unternehmen komme ein forcierter Technologiewechsel zu: „Die Telekom-Provider arbeiten schon seit Jahren daran, private und geschäftliche ISDN-Anschlüsse abzuschalten und durch die moderne Voice-over-IP-Technologie zu ersetzen. Künftig sollen alle Sprachinformationen basierend auf dem Internet-Protokoll über das Datennetzwerk gesendet und empfangen werden", erklärt Markus Buchner, yuutel-Geschäftsführer, und warnt: „Für eine effiziente Zusammenarbeit und bestmögliche Kundenkommunikation sind Unternehmen jetzt gefordert, in zukunftssichere Telefonie-Lösungen aus der Cloud zu investieren." 12 Prozent der Unternehmen hätten diesen Digitalisierungs-Rückstau erkannt und planen, ihre Business-Telefonie noch heuer auf eine VoIP-Lösung umzustellen, um unabhängig von Endgerät und Arbeitsort telefonieren oder ihre Firmenstandorte besser vernetzen zu können.

Cloud-Telefonie in Kollaborationstools eingebunden

Mit dem Wandel der Arbeitswelt gehe der Kommunikationstrend in Zukunft noch stärker in Richtung Unified Communications & Collaboration (UCC): 54 Prozent jener Unternehmen, die bereits Cloud-Telefonie nutzen, haben diese laut der Umfrage in eine digitale Kollaborations-Anwendung wie z. B. Microsoft Teams integriert. Die gesamte Business-Telefonie werde so in einem zentralen Tool gebündelt, das am PC, Laptop oder Smartphone genutzt werden könne. (ts)

www.yuutel.at

Über die Umfrage

MindTake 360° Analytics and Insights: Online-Umfrage "Nutzung von Cloud-Telefonie in österreichischen Unternehmen" unter 250 österreichischen Unternehmen aller Branchen, gewichtet nach Mitarbeiter:innen-Anzahl gemäß Statistik Austria. Umfrageergebnisse sind auf volle Prozentwerte gerundet.

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