Investitionen in Nachhaltigkeit: Woerle mit neuer Käserei und umweltfreundlichen Verpackungen

Die Privatkäserei hat ihr Zwei-Generationenprojekt mit der Inbetriebnahme der neuen Naturkäserei finalisiert.

Auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern können in der Endausbaustufe 10.000 Tonnen Käse im Jahr erzeugt werden – und damit doppelt so viel wie bisher. Mit der neuen Käserei hat das Familienunternehmen einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gesetzt. In Zukunft soll dadurch deutlich energieeffizienter produziert werden. Darüber hinaus präsentiert sich das gesamte Woerle-Sortiment in einem neuen "Outfit". Nicht nur das Design wurde überarbeitet, sondern für einen Teil der Produkte wurden auch nachhaltige Verpackungen aus 100 Prozent rePET-Materialien entwickelt.

Käse aus nachhaltigem Kreislauf

Woerle hat es sich zum Ziel gesetzt, Käse aus nachhaltigem Kreislauf zu produzieren. Dafür wurden in den vergangenen Jahren diverse Projekte ins Leben gerufen und Maßnahmen umgesetzt. Kürzlich hat die hochmoderne Naturkäserei, in die das Familienunternehmen einen zweistelligen Millionenbetrag investiert hat, den Betrieb aufgenommen. "Für uns ist das ein Meilenstein, der es uns ermöglicht, die gesamte Produktionskette so ressourcenschonend wie möglich zu gestalten und unsere Käsespezialitäten besonders nachhaltig sowie unter Einsatz modernster Technik zu erzeugen", freut sich Geschäftsführer Gerrit Woerle.

2019 hat er gemeinsam mit seinem Vater – der damals noch die Unternehmensleitung innehatte – mit der Projektplanung begonnen. Ihre Mission: Das Unternehmen mit dieser Investition zukunftsfit zu machen und in die sechste Generation zu führen. "Mit der Inbetriebnahme der neuen Naturkäserei wird es uns gelingen, sowohl qualitativ wie auch innovativ einen weiteren Schritt in eine erfolgreiche Zukunft zu machen. Ganz zentral für unser Handeln ist ein möglichst ressourcenschonender Zugang", betont Woerle. 

In der neuen Käserei setzt man auf Wärmerückgewinnung mittels Wärmeschaukeln. Dazu werden Wärmequellen mit Wärmesenkern verbunden. "Je nach Produktspezifikation wird Kesselmilch erwärmt und zeitlich versetzt eine vergleichbare Menge an Molke gekühlt. Durch den Einsatz der Wärmeschaukel erwärmt nun die Molke die Milch – und kühlt dabei selbst ab", erklärt Gerrit Woerle. Bei einer Produktionskapazität von 10.000 Tonnen Käse können auf diese Weise ca. 1.500 MWh und ca. 450 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. 

Neues Design und Verpackungsrelaunch

Im Sinne der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie wurde zeitgleich mit der Inbetriebnahme der neuen Käserei auch auf neue Verpackungen umgestellt. Wir wollen mit dem neuen Auftritt unsere hohen Qualitätsstandards für KonsumentInnen noch besser sichtbar machen", betont Diana Reuter: "Unser Ziel ist es, weiterhin auf die Bedeutung und den Wert regionaler Lebensmittel hinzuweisen. Es ist wichtig, den Menschen bewusst zu machen, welche Macht sie mit ihrem Einkaufsverhalten haben", unterstreicht die Nachhaltigkeitsmanagerin.

Der Relaunch betrifft nicht nur das Design. Im vergangenen Jahr hat man bei Woerle intensiv an neuen, nachhaltigen Verpackungen gearbeitet. Oberstes Ziel dabei: Lösungen zu entwickeln, die dem Konzept der Kreislaufwirtschaft entsprechen und die Produkte gleichzeitig bestmöglich schützen. Das ist gelungen. Ab sofort wird ein Teil der Woerle-Verpackungsschalen zu 100 Prozent aus Recyclingmaterial hergestellt. (ca)

www.woerle.at

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