Glanzvoll und rauschend hätte die "Nacht der Nächte" sein können: LEADERSNET zeigt die besten Momente des Opernballs

So schön hätte die Ballsaison werden können und soviel ist der Wirtschaft durch die Lappen gegangen. Das Staatsgewalze würde rund 1,1 Millionen Euro in die Kassen spülen. 

2020 wurde zum letzten Mal der Wiener Opernball unter der Organisation von Maria Großbauer und Staatsoperndirektor Dominique Meyer abgehalten. 2021 fiel er der Pandemie zum Opfer und damit auch all seine Neuerungen: Unter Bogdan Roščić sollte es etwa keine "Opernball-Lady" mehr geben, stattdessen leitet ein hochkarätiges Komitee die Geschicke des Balles. Auch Ball-Motto sollte es keines mehr geben. "Der Opernball ist sein eigenes Motto", so  Roščić.

Kein Schaulauf im Drei-Viertel-Takt

Staatsspitze, Berühmtheiten, Stars und Sternchen sowie Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft, Sport und Wissenschaft pilgerten alljährlich nach Wien, um zu networken und sich im Fernsehen und in den sozialen Netzwerken einem Millionenpublikum zu präsentieren. Zum stets ausverkauften Opernball kommen im Schnitt rund 5300 Gäste, 2000 Menschen arbeiten vor und hinter den Kulissen. Das Haus am Ring lukriert an diesem einen speziellen Abend einen Gewinn von etwa 1,1 Millionen Euro.

Für die Wiener Wirtschaft ist die Ballsaison extrem wichtig – von der Gastronomie über Handel, die Veranstaltungstechnik, bis zu Floristik und Taxi-Branche: 150 Millionen Euro Wertschöpfung bringt eine normale Ballsaison.

Die Oper selbst steht aber im zweiten Pandemiejahr nicht still: Statt dem Ballgeschehen steht die Kinderoper "Der Barbier für Kinder" auf dem Programm. (jw)

LEADERSNET zeigt die schönsten Ball-Momente der vergangenen Jahre in Bild und Video:

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