Uber rollt in Salzburg an

Die Mozartstadt ist für den US-Fahrdienstvermittler ein lukrativer Standort. 

Nachdem die Testphase in der Stadt Salzburg sehr gut verlaufen sei, habe sich Uber entschieden, seine Dienste in der Stadt und dem Flachgau regulär anzubieten. "Die Stadt Salzburg ist aufgrund der hohen Touristenzahlen ein lukrativer Markt. Touristen sind eine große Zielgruppe, wir sind aber auch für die Einheimischen da", so Uber-Österreich-Chef Martin Essl.

Zukunft ungewiss?

Wie es allgemein mit Uber in Österreich weitergeht, ist noch offen. In weiteren Städten in Österreich will Uber vorerst nicht starten, Testbetriebe sind im Laufen.

Nach Lobbying von Taxi-Vertretern hat der Nationalrat das Taxi- und Mietwagen-Gewerbe zusammengelegt, ab Herbst soll es in Österreich nur noch ein einheitliches Pkw-Personenbeförderungsgewerbe geben. Eckpfeiler  der Reform sind einheitliche Tarife für Taxi und Mietwagen sowie ein verpflichtender Taxischein. Wenn es dabei zu keinen Änderungen komme, sehe sich Uber gezwungen, UberX in seiner heutigen Form einzustellen. Denkbar sei aber auch, ab September nur Taxifahrten mit Fixpreisen zu vermitteln.

Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) führt aktuell eine Branchenuntersuchung zum Mietwagen-und Taxigewerbe durch und auch die Auseinandersetzungen des Fahrdienstvermittlers mit der Taxifunkzentrale 40100 nehmen kein Ende. Die Taxifunkzentrale stellt in Frage, ob es sich bei den von Uber vermittelten Personenbeförderungsleistungen um Mietwagen- oder Taxifahrten handle. Ende 2019 hat der OGH Uber eine  Reisebürolizenz verordnet.

Daher hat die niederländische Uber B.V. ihren Betrieb in Österreich eingestellt und Uber Austria GmbH mit einer Reisebürolizenz gegründet. (jw)

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