Lebensmittelfilialisten nahezu flächendeckend in Österreich vertreten

| 03.05.2010

In fast 70% aller österreichischen Gemeinden ist ein Lebensmittelfilialist zu finden, jedoch ist die Anzahl der Standorte im österreichischen Einzelhandel insgesamt rückläufig.


Der Marktbereinigungsprozess geht weiter, so etwa schritt zuletzt  die Konsolidierung des Marktes durch die Übernahme von Adeg-Filialen durch Rewe und Spar sowie durch die Schließung von Zielpunkt-Geschäften voran. Das Burgenland hat mit 496 Haushalten pro  Lebensmittelfiliale die höchste Dichte an Lebensmittelgeschäften in Österreich. Rechnerisch die geringste Dichte hat Wien mit etwa 1.100 Haushalten pro filialisierten Geschäft. Keinen Lebensmittelfilialisten gibt es in rund 700 Gemeinden. Dabei handelt es sich um kleine Orte insbesondere in der Steiermark, in Niederösterreich und in Oberösterreich.

Filialen Marktführer Spar, mit ca. 1400 Standorten österreichweit, konnte im Krisenjahr stärker als der restliche Markt wachsen. In Österreich konnte ein Umsatz von 4,93 Milliarden Euro und somit ein Zuwachs um 2,7 Prozent erreicht werden. Das Wachstum im Krisenjahr führt Huber zum Teil auf die konsequente Eigenmarken-Strategie von Spar zurück: „Vor allem mit den Produkten der S-Budget-Linie haben wir einen Hit gelandet, da war das Wachstum unglaublich“, sagt Huber. (red.)

Top Marktteilnehmer des Lebensmittelhandels nach ihrer Standortanzahl

Filialist     Standorte
Spar          ca. 1400
Billa           ca. 1000
Adeg          ca. 430
Hofer         ca. 43

leadersnet.TV