"Science City", digitales Transferzentrum und "Experten-Loft"

In Stadt und Land stehen alle Zeichen auf Innovation.

Die Landeshauptstadt nimmt als Zentrum von Forschung und technologischer Entwicklung deutlich an Fahrt auf. Ein wesentlicher Motor dafür ist die Science City in Itzling, in der Forschergeist auf Entrepreneurship trifft. „Hier entwickelt sich im Zusammenspiel von Betrieben, Startups, Lehre und Forschung und den bereits bestehenden Labs ein pulsierendes Zentrum für Wissen und Technologie“, erklärt Walter Haas, Chef der Innovations- und Technologie-Agentur des Landes (ITG).  Siegfried Reich, Geschäftsführer der Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research, sieht die Science City neben der FH Salzburg und dem Life Science Park in Lehen rund um die PMU als „eine von drei wichtigen Forschungs- und Technologiestandorten im Bundesland Salzburg.“ Es werde eine funktionierende Forschungs-Wertekette von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis zum Transfer in Unternehmen und in die Öffentlichkeit generiert.

Um  räumliche und fachliche Nähe als Nährboden für vielfältige Innovationen zu schaffen,  wurden Straßen verlegt, weitere Entwicklungsräume gesichert, neue Gebäude errichtet und kräftig gefördert.

Viele Projekte sind bereits in der Pipeline - angefangen bei Geoinformatik, Materialforschung, Data Science und Informatik. Schon jetzt gilt die Science City Itzling mit ihrem Mix aus Unternehmen und Forschungseinheiten als innovativer Hotspot. "Daher setzen wir als Stadt kontinuierlich Impulse für eine prosperierende Weiterentwicklung“, betont Bürgermeister Harald Preuner.

 Digitales Transferzentrum 

Kürzlich wurde das Digitale Transferzentrum an den Standorten FH Salzburg (Campus Urstein) und Salzburg Research Forschungsgesellschaft (Salzburg, Science City Itzling) eröffnet. Beide Partner betreiben gemeinsam das Zentrum, das in Zukunft Unternehmen bei ihren Digitalisierungsaktivitäten unterstützen und neueste Forschungserkenntnisse praktisch umsetzen soll. Gerade KMU haben in Sachen Digitalisierung mit mangelnden Ressourcen und notwendigem Forschungs-Know-how im eigenen Unternehmen zu kämpfen. Das DTZ bietet einen raschen und unkomplizierten Zugang zu den aktuellsten Informationen. Dabei gilt das one-stop-shop-Prinzip. "Wer bei uns anruft, wird direkt an die jeweiligen Expertinnen und Experten weitergeleitet. Dazu haben wir uns auf vier Themenschwerpunkte fokussiert: Digitale Zwillinge, Smart Logistics, kollaborative Fertigung und Smart Services", so FH-Prof. Veit Kohnhauser.

Bergheim: 3.000 Quadratmeter große Lofthalle für Digitalisierungsprofis

Spätestens seit Ende Juli 2018 ist Bergheim zu einem Digital-Cluster geworden, denn zu diesem Zeitpunkt hat sich die Salzburger Digitalagentur pixelart am neuen Standort angesiedelt. In einer 3.000 Quadratmeter großen Lofthalle kümmert sich das 65-köpfige Team rund um die Geschäftsführer Michael Glas, Alexander Walterskirchen und Christian Ortner um Strategie, Design, Technologie, Content und Marketing ihrer Klientel.Das gesamte Team war bei der Planung involviert und die Räumlichkeiten wurden im Zuge der Bildung von Fokusgruppen ganz nach ihren Bedürfnissen und Anforderungen gestaltet. Verschiedene Galerien aus Sichtbeton, beeindruckende Raumhöhen und schwarzer Gussasphalt sorgen für ein einzigartiges Open-Office Konzept. „Wir wollen mit unserem Konzept eine Benchmark setzen. Das Büro wurde bewusst offen gestaltet, um die Kommunikation innerhalb des Teams zu erleichtern und auch für den Kunden eine unvergleichliche Atmosphäre zu schaffen“, betont Michael Glas. 

Die Agentur hat sich auf die Entwicklung von individuellen Konzepten spezialisiert und zeichnet sich durch eine hohe Beratungskompetenz aus. Auch der Einsatz von innovativen Technologien wie Sprachassistenz, Gestik Steuerung oder Virtual Reality Anwendungen spielt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung von vielen Projekten. (red)

 

Science City


100 Unternehmen, davon 90 mit den Schwerpunkten IT und IKT. Sie beschäftigten insgesamt 800 Mitarbeiter.
Über 270 Forscher und Lehrende, 1.000 Studierende.
Grundfläche 61.636m², potentielle Ausnutzbarkeit 99.800m².

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