Sammelstudie
Dieses Bundesland ist Österreichs Payback-Hochburg

| Larissa Bilovits 
| 30.07.2026

Eine Auswertung der Daten von 3,2 Millionen Nutzer:innen des Bonusprogramms zeigt, in welchem Bundesland am eifrigsten gesammelt wird, welche Altersgruppe vorne liegt und zu welcher Uhrzeit die meisten Punkte zusammenkommen.

Coupons vergleichen, Punkte sammeln, Aktionen abwarten – Bonusprogramme gehören längst zum Einkaufsalltag vieler Österreicher:innen. Wie sie tatsächlich genutzt werden, ist aber selten mit Zahlen belegt. Payback Österreich hat das Sammelverhalten der eigenen Nutzer:innen deshalb erstmals systematisch ausgewertet. Grundlage der aktuellen "Payback Sammelstudie" sind anonymisierte Nutzerdaten der vergangenen zwölf Monate, die das reale Verhalten von 3,2 Millionen Menschen abbilden.

Punktechampion kommt aus Niederösterreich

Die größte Gruppe von Payback-Nutzer:innen lebt in Wien, dahinter folgen Niederösterreich und mit geringem Abstand Oberösterreich. Gemessen an der Bevölkerung dreht sich das Bild allerdings: In Nieder- und Oberösterreich sammelt bereits rund jede:r fünfte Einwohner:in Punkte, in der Bundeshauptstadt ist es jede:r Sechste.

In Wien läuft das Punktesammeln überwiegend an der Kassa ab. Knapp jede:r Zweite greift dort im stationären Handel zur App, das entspricht 47 Prozent. Beim Online-Shopping liegt hingegen Niederösterreich klar voran, denn 18 Prozent aller online gesammelten Punkte entfallen auf das Bundesland. Auch das höchste Einzelkonto des Landes wird dort geführt – knapp eine halbe Million Punkte hat der Spitzenreiter zusammengetragen.

"Die Lust aufs Sparen kennt keine Postleitzahl. Ob in Wien, in Wels oder im Weinviertel – die Österreicher:innen wissen, wie sie das Beste aus ihrem Einkauf herausholen. Dementsprechend stark sind die Nutzerzahlen quer durch alle Bundesländer. Der Unterschied liegt nicht in der Region, sondern in der Nutzung: Während in der Stadt vom engmaschigen Netz im stationären Handel profitiert wird, greifen Menschen am Land auf die vielen Onlineangebote zurück", ordnet Walter H. Lukner, Geschäftsführer von Payback, die Ergebnisse ein.

Frauen kaufen tagsüber, Männer zu Randzeiten

Mehr als 300 Payback-Partnerunternehmen sorgen inzwischen dafür, dass sich Punkte im Alltag rasch summieren. Der stärkste Sammelzeitpunkt der Woche ist der Freitag um 16 Uhr, also unmittelbar vor dem Wochenende. Geprägt wird dieser Peak vor allem von Frauen, die zwischen 9 und 17 Uhr am aktivsten sind und ihre Einkäufe laut Studie fix in den Tagesablauf einplanen. Ihre Punkte entstehen hauptsächlich in den Kategorien Lebensmittel & Süßwaren, Wohnen & Deko sowie Mode & Kosmetik – Bereiche, für die sie sich bewusst Zeit nehmen.

Männer verteilen ihre Einkäufe dagegen stärker auf die Randzeiten des Tages und erledigen sie entweder in der Früh am Weg in die Arbeit oder am Heimweg. Entsprechend zweckorientiert fallen ihre Kategorien aus: Auto & Mobilität sowie Kaffee & Tee dominieren.

Die 30- bis 39-Jährigen sind die aktivste Gruppe

Seit dem Marktstart 2018 kamen in Österreich Punkte im Gegenwert von 215 Millionen Euro zusammen. Den größten Anteil daran haben die 30- bis 39-Jährigen mit 31 Prozent. Wer viel einkauft, sammelt ohnehin mehr – zusätzlich beschleunigen Coupons mit fünf-, zehn- oder fünfzehnfachen Punkten den Effekt. Bei jedem fünften Einkauf kommt hierzulande ein digitaler oder gedruckter Coupon zum Einsatz.

Zudem zeigt die Studie, dass das Guthaben meist auch tatsächlich konsequent verwendet wird. So werden 95 Prozent aller gesammelten Punkte eingelöst, im Schnitt rund ein halbes Jahr nach dem Sammeln.

Sammelstudie Grafik© Payback

"Der Trend, alle Ausgaben beim Einkauf zu optimieren, wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern, im Gegenteil", so Torsten Maier, Director Sales bei Payback Österreich, und ergänzt: "Payback wird auch künftig dafür sorgen, dass alle Menschen hierzulande dabei bestmöglich profitieren, egal ob mit App oder Karte, Print- oder digitale Coupons, online oder stationär."

www.payback.at

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