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Ja! Natürlich startet Kooperation zur Darmgesundheit

Die Rewe-Bio-Eigenmarke startet eine Forschungskooperation mit einer Mikrobiomforscherin der TU Graz. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Boden, Lebensmittelvielfalt und Ernährung mit dem Darmmikrobiom zusammenhängen.

Die Rewe-Biomarke Ja! Natürlich beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit biologischer Landwirtschaft, Böden und Biodiversität. Nun erweitert die Bio-Eigenmarke ihren Blick auf das menschliche Mikrobiom. Dafür wurde die Mikrobiomforscherin und Universitätsprofessorin an der TU Graz, Gabriele Berg, für eine Forschungskooperation an Bord geholt. Gemeinsam soll untersucht werden, wie unterschiedliche Faktoren vom Boden über Anbau und Verarbeitung bis hin zur Ernährung die Zusammensetzung des Mikrobioms beeinflussen.

Im Zentrum steht dabei die Frage, welche Rolle Vielfalt spielt. Lebensmittel bringen neben ihren Nährstoffen auch eigene mikrobielle Gemeinschaften mit. Welche Verbindungen zwischen diesen Mikroorganismen, den Lebensräumen der Lebensmittel und dem menschlichen Darm bestehen, ist laut Berg ein noch junges Forschungsfeld.

"Jeder Mensch trägt eine ganz individuelle mikrobielle Gemeinschaft in sich, die von vielen Faktoren geprägt wird, von unserer Umwelt und unserem Lebensstil bis hin zu den Menschen, mit denen wir zusammenleben", erklärt Berg.

Großes Interesse an Darmgesundheit

Parallel zum Start der Forschungskooperation ließ Ja! Natürlich 1.000 Personen zwischen 18 und 75 Jahren in Österreich zum Thema befragen. Demnach halten 84 Prozent gesunde, humusreiche Böden für eine wichtige Grundlage nährstoffreicher Lebensmittel. Für 81 Prozent der Befragten ist Darmgesundheit für das persönliche Wohlbefinden wichtig. Beim Thema Ernährung lag das Interesse mit 91 Prozent besonders hoch.

Deutlich weniger bekannt ist hingegen eine Ernährungsempfehlung, die auf möglichst große pflanzliche Vielfalt setzt. 71 Prozent hatten noch nie von der Empfehlung gehört, rund 30 unterschiedliche pflanzliche Lebensmittel pro Woche zu essen. Nur vier Prozent gaben an, tatsächlich 30 oder mehr unterschiedliche pflanzliche Lebensmittel pro Woche zu konsumieren. Zu den pflanzlichen Lebensmitteln zählen dabei nicht nur Gemüse und Obst, sondern auch Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen.

Vom Boden bis zum Darm

Die Forschung soll nun genauer untersuchen, wie Boden, Sorte, Anbau, Umwelt und Verarbeitung das Mikrobiom von Lebensmitteln prägen und wie diese mikrobiellen Lebensräume miteinander zusammenhängen. "Gesunde, lebendige Böden schaffen die Basis für Biodiversität und vielfältige Lebensmittel", sagt Ja! Natürlich-Geschäftsführerin Klaudia Atzmüller. Ziel der Kooperation sei es, die Zusammenhänge vom Boden über die Pflanze und das Lebensmittel bis zum Menschen besser zu verstehen.

Für Ja! Natürlich ist die Zusammenarbeit zugleich eine Erweiterung des bisherigen Engagements rund um Bio-Landwirtschaft und Biodiversität. Die Forschungskooperation soll wissenschaftlich untersuchen, welche mikrobielle Vielfalt Lebensmittel aufweisen und wodurch diese beeinflusst wird.

KEYaccount/LEADERSNET war mit einem Fotografen vor Ort. Alle Fotos der Pressekonferenz finden Sie hier

www.janatuerlich.at

www.tugraz.at

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