So kaufen die Österreicher ein
Onlinehandel wird zunehmend zum Alltagsgeschäft

Der aktuelle Payment Report 2025 des Zahlungsdienstleisters Nexi liefert einen umfassenden Überblick über das Einkaufs- und Bezahlverhalten der Österreicher:innen. KEYaccount/LEADERSNET hat den Bericht durchgesehen und die wichtigsten Ergebnisse und Trends für den Handel zusammengefasst.

Der österreichische E-Commerce entwickelt sich weiter. Während Bekleidung mit 45 Prozent die wichtigste Warengruppe im Onlinehandel bleibt, gewinnen Produkte des täglichen Bedarfs zunehmend an Bedeutung. Vor allem Lebensmittel verzeichnen mit einem Plus von 3,5 Prozentpunkten den stärksten Zuwachs aller Kategorien und erreichen mittlerweile einen Anteil von 22 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Payment Report 2025 des Zahlungsdienstleisters Nexi hervor.

Lebensmittel holen kräftig auf

Bekleidung bleibt zwar die meistgekaufte Kategorie im österreichischen Onlinehandel, verliert jedoch leicht an Bedeutung. Dahinter folgen Apothekenartikel mit 27,5 Prozent, Schuhe mit 25 Prozent, Beauty-Produkte mit 23 Prozent und Lebensmittel mit 22 Prozent. Letztere verzeichneten mit einem Plus von 3,5 Prozentpunkten das stärkste Wachstum aller untersuchten Produktkategorien und zählen damit zu den größten Gewinnern im heimischen Onlinehandel.

Der Onlineeinkauf entwickelt sich damit zunehmend vom klassischen Modekauf hin zu einem Vertriebskanal für den täglichen Bedarf. "Digitale Ausgaben verlagern sich zunehmend in Richtung Alltag und wiederkehrende Services. Das zeigt, dass Konsument:innen Online-Kanäle nicht mehr nur für diskretionäre Käufe nutzen, sondern immer stärker für das tägliche Leben", sagt Damir Leko, Country General Manager von Nexi Österreich.

Smartphone ist das wichtigste Einkaufsgerät

Auch das Einkaufsverhalten verändert sich weiter. Das Smartphone ist mit 65 Prozent inzwischen das wichtigste Gerät für den Onlineeinkauf. Insgesamt kaufen neun von zehn Österreicher:innen online ein. Als wichtigste Gründe nennen sie Komfort und Einfachheit (25 %) sowie günstigere Preise (19,5 %).

Parallel dazu gewinnen digitale Dienstleistungen an Bedeutung. Erstmals wurde auch die Kategorie "Rechnungen und Steuern" erhoben, die auf Anhieb einen Anteil von 38 Prozent erreicht. Versicherungen legten gegenüber dem Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 21 Prozent zu.

Stationärer Handel bleibt dominierend

Trotz des Wachstums des Onlinehandels bleibt der stationäre Einkauf, insbesondere bei Lebensmitteln, die wichtigste Einkaufsform. 65 Prozent der Befragten kaufen Lebensmittel weiterhin im Supermarkt ein. Gleichzeitig setzt sich digitales Bezahlen im Geschäft weiter durch: 38 Prozent bezahlen bereits mit dem Smartphone, während Bargeld nach wie vor rund 40 Prozent aller Zahlungen ausmacht.

Der Payment Report zeigt damit, dass sich der Onlinehandel in Österreich zunehmend vom ergänzenden Einkaufskanal zu einem festen Bestandteil des Alltags entwickelt. Neben klassischen Warengruppen gewinnen vor allem Lebensmittel und digitale Dienstleistungen weiter an Bedeutung.

Den vollständigen Payment Report 2025 können Sie hier downloaden.

www.nexi.at

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