Ausbildung hinter Gittern
René Benko wird jetzt Tischler

| Tobias Seifried 
| 12.03.2026

Der inhaftierte Signa-Gründer will seine Zeit in U-Haft offenbar für eine praktische Ausbildung nutzen und hat deshalb in der Justizanstalt Innsbruck um eine Tätigkeit in der Tischlerei angesucht.

Die "Causa Benko" sorgt also weiterhin laufend für Schlagzeilen: Nachdem die Laura Privatstiftung erst am Mittwoch Insolvenz angemeldet hatte (LEADERSNET berichtete), wurde am Donnerstag bekannt, dass sich René Benko seine Zeit in Untersuchungshaft offenbar für eine berufliche Ausbildung nutzen will. Der einstige Immobilienunternehmer habe eine Arbeitsbewilligung für eine Tätigkeit in der Tischlerei der Justizanstalt Innsbruck beantragt, berichtet der Trend. Laut dem Bericht sei dem Antrag sowohl von der Justizanstalt Innsbruck als auch von der Staatsanwaltschaft stattgegeben worden.

Zeit in Haft "sinnvoll nutzen"

Benko sitzt seit mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft in der Justizanstalt Innsbruck. Seine U-Haft wurde zuletzt bis April 2026 verlängert. Der Anwalt des prominenten U-Häftlings, Norbert Wess, bestätigte gegenüber dem Wirtschaftsmagazin, dass sich sein Mandant um einen Arbeitsplatz in der Tischlerei beworben habe. Bis vor Kurzem sei Benko nahezu durchgehend mit der Bearbeitung des umfangreichen Strafakts beschäftigt gewesen. Da derzeit keine neuen Ermittlungsstränge oder substanzielle Neuerungen hinzugekommen seien, bestehe nun die Möglichkeit, einer Beschäftigung nachzugehen, so Wess.

Nach Angaben des Verteidigers wolle Benko die Zeit in Haft "sinnvoll nutzen". Die Tätigkeit in der Gefängnistischlerei könnte demnach auch mit einer entsprechenden Ausbildung verbunden sein.

www.justiz.gv.at/innsbruck

www.trend.at

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