Am Faschingsmontag, der heuer auf den 16. Februar fällt, verwandelt sich die Wiener Hofburg traditionell in den größten Maskenball der Stadt, wenn die Rudolfina-Redoute als eines der letzten Highlights der alljährlichen Ballsaison über die Bühne geht. Mehr als 3.600 Besucher:innen, darunter auch zahlreiche hochrangige Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft, feierten einen Ballabend voller Eleganz, Tanz und gelebter Couleurtradition in prunkvollem Ambiente und ließen getreu dem Motto "Student sein in Wien" den akademischen Geist hochleben.
Feierliche Eröffnung und musikalische Höhepunkte
Durch den Abend führten Silvia Schneider und Thomas Kraml als Moderator:innen, wobei letzterer auch die choreografische Leitung innehatte. Die feierliche Balleröffnung begann um 21:00 Uhr mit den traditionellen Einzügen, musikalisch begleitet von der "Akademischen Festouvertüre", "Wo uns're Fahne weht" sowie der "Liederkranz-Quadrille" und der "Polonaise". Im Anschluss erklangen das "Rudolfinas Farbenlied", "Auf des Glaubens Felsengrunde" als ÖCV-Hymne und "Gaudeamus igitur" sowie die österreichische Bundeshymne sowie die Europahymne, bevor das Programm zu den Begrüßungsansprachen überging.
"Seit 1899 bewahren und beleben wir die Tradition der Rudolfina-Redoute – und das heuer ganz im Zeichen des Wiener Studentenlebens. Das Motto 'Student sein in Wien' ist eine Hommage an jene Lebensphase, in der Freundschaft, Bildung und Lebensfreude zusammentreffen – Werte, die auch auf unserem Ball seit Generationen spürbar sind", meinte Ballvater Oliver Hödl und betonte, dass der Andrang auf die Ballkarten auch heuer wieder enorm gewesen sei: "Als der Ticketverkauf startete, haben wir einen regelrechten Ansturm aus dem In- und Ausland erlebt. Das freut uns besonders, weil es zeigt, dass unsere Arbeit weit über die Grenzen Österreichs hinaus geschätzt wird. Die Rudolfina-Redoute ist mittlerweile so etwas wie die internationale Visitenkarte der Wiener Ballkultur."
Im Anschluss gingen die Tänze des Eröffnungskomitees der Rudolfina-Redoute vonstatten, ehe mit den "Aula-Liedern" und dem gekürzten Finale der Brahms-Ouvertüre die Eröffnung durch die Vizerektorin der Universität Wien Christa Schnabl erfolgte. Mit dem Eröffnungswalzer "Mein Lebenslauf ist Lieb und Lust" wurde die Tanzfläche schließlich offiziell für das Publikum freigegeben.
Im weiteren Verlauf des Abends standen zahlreiche musikalische Highlights am Programm. Für gute Stimmung sorgte unter anderem Peter Sax, das Symphonieorchester der Klangvereinigung, Carla Natascha, das Tanzorchester der Militärmusik Niederösterreich, The Cadillacs, Tempo di Valse, das Trio The Men, Hat over Heels, Klangvierterl, DJ Stefano Munari sowie DJ GS.
Die Schönste Maske Wiens
Als glanzvolles Highlight des Abends galt aber natürlich die traditionelle Wahl der "Schönsten Maske Wiens", denn die Rudolfina-Redoute gilt als Inbegriff des klassischen Maskenballs: So erscheinen die Damen im bodenlangen Abendkleid und tragen – bis zur feierlichen Demaskierung um Mitternacht – kunstvoll gestaltete Masken, während die Herren in Frack, Smoking oder großem Gesellschaftsanzug erscheinen. Unter eben jenen Masken finden sich jedes Jahr zahllose beeindruckende Kreationen, wobei die schönste von einer prominenten Jury gewürdigt wird. "Mit dieser Wahl würdigen wir den Einfallsreichtum unserer Gäste. Viele gestalten ihre Masken in liebevoller Handarbeit – ein Ausdruck von Persönlichkeit und Charme, der den unverwechselbaren Reiz des Abends ausmacht", erklärt Ballvater Hödl.
Im Anschluss an die Ehrung der glücklichen Gewinnerin erfolgte schließlich die traditionelle Demaskierungsquadrille um Mitternacht im Festsaal, bei der die Damen ihre Masken fallen ließen und sinnbildlich ihre Identitäten lüfteten. Hier fiel auch die Entscheidung über die "Schönste Maske", wo eine prominente Jury, über die besten Maskenkreationen abstimmten. In diesem Jahr ging der Titel an Victoria Schenker (21) aus der Schweiz mit einer Eigenkreation. aus
Prominente Gäste
Auch für zahlreiche Prominente war der Ball ein Fixpunkt am Kalender. Der Einladung folgte auch Bundeskanzler Christian Stocker, Staatssekretär Alexander Pröll, Uni Wien Vizerektorin Christa Schnabl, Rektorin Universität Basel Andrea Schenker-Wicki, die Schauspieler Valerie Huber, Aaron Karl, Natalie Alison und Selina Graf, die Dancing Stars Herbert Stanonik und Anna Strigl, Ex-Minister Werner und Charity-Lady Martina Fasslabend, Ex-Tennis Ass Stefan Koubek, Eishockey-Profi Dominique Heinrich, Violin-Virtuose Yury Revich, Autor und Mr. Austria Roman Schindler, Miss Europe und Sängerin Beatrice und Unternehmer Heimo Turin, Mister Austria 2024 Christopher Dengg gemeinsam mit Simone Lugner, Model Kathi Steininger, Schauspielerin und Miss Earth Enya Rock, Propst des Stifts Herzogenburg Petrus Stockinger, Apostolischer Protonotar und Dompropst von St. Stephan Ernst Pucher, Ex-Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, die Nationalratsabgeordneten Gudrun Kugler, Johannes Schmuckenschlager, Andreas Minnich und Rudolf Taschner, TU Wien Rektor Jens Schneider und TU-Vize-Rektor Peter Ertl, Peter Inselkammer (Präsident der IHK für München und Oberbayern), Unternehmerin Henrieta Zanoni, ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti, ÖVP-Bundesgeschäftsführer Dominik Ramusch, Bezirksvorsteher Markus Figl, VBV-Generaldirektor Andreas Zakostelsky, die Agentur-Chefs Alexander Khaelss-Khaelssberg und Josef Mantl, die Anwälte Michail Fuzailov und Lukas Panytsch u.v.m.
LEADERSNET war dabei. Eindrücke können Sie sich hier und hier machen.
www.rudolfina-redoute.at
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