| Gerhard Krispl / LEADERSNET-ART Herausgeber
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08.05.2023
Der Ausnahmekünstler präsentiert im Weingut Kodolitsch von 12. bis 14. Mai 2023 in Leibnitz seine Werke, die sehr oft mit denen von Antonie Tapies verglichen werden. Vor zwei Jahren gab es eine großartige Ausstellung in Zürich der beiden Künstler in der Galerie Haas. Sonst findet man Jordis Werke auf den großen Kunstmessen in Maastrich, London, Berlin, Paris und New York und in der Galleria d’Arte Torbandena Trieste.
Jordi Alcaraz setzt sich in seinen Arbeiten mit der Materie auseinander, er verstoffwechselt sie förmlich, ganz gleich, ob es sich dabei um Glas, Eisen, Kohle oder Stein handelt – er erweckt sie zum Leben und reagiert auf sie. Alcaraz erfasst das Wesen der Materialien und interpretiert sie in seinen Konzepten, seine ‚dibuix‘ (Zeichnungen) sind ein offenes Konzept. Er fordert die Betrachter:innen auf, nicht an der Schwelle des Wissens stehen zu bleiben, sondern darüber hinauszugehen, als wäre es ein großes Abenteuer, seine eigene Sicherheit aufs Spiel zu setzen und Risiken einzugehen. Was Alcaraz dem Betrachter mit auf den Weg gibt, ist ein neuer Schlüssel – zu einem Verständnis, das über die Materie hinausgeht und neue Türen öffnet:
Ideen, die aus dem Nichts durch in Plexiglas verteilte Löcher auftauchen, als würden sie herauskommen und atmen wollen. Bewegungen des Windes der, in den von Alcaraz erhitzten und manipulierten Plexiglasflächen widerhallt. Seelen, die sich schwarz aus Büchern ergießen und unter Glas konserviert werden.

Eindrücke aus Jordis Atelier © Jordi Alcaraz
Beim Betrachten der Bilder sind wir aufgefordert, nicht an der Oberfläche stehen zu bleiben, sondern gemeinsam mit Jordi Alcaraz in die Materie einzutauchen - Herz, Gefühl und Leidenschaft eröffnen eine neue Welt. Die Werke können zwei Wochen lang im Weingut Kodolitsch besichtigt werden.
Nähere Informationen finden Sie unter: www.kodolitsch.at