30.000 Arbeitsplätze in zehn Jahren durch Wiener U-Bahnen abgesichert

R9 und W24 luden am 25. April erneut zum "Wirtschaftsreport Wien Spezial" ins K47.

W24-Moderator Gerhard Koller diskutierte mit Gastgeber Wirtschafts- und Finanzstadtrat Peter Hanke, Wiener Linien Geschäftsführerin Alexandra Reinagl und Strabag Ag Vorstandsmitglied Reinhard Kerschner über "Die U-Bahn als Arbeitsplatz- und Standortfaktor" in Wien. 

Positiver Standortfaktor

Die Diskutierenden stellten sich u.a. den Fragen, was nun das Linienkreuz U2/U5 und der U5-Neubau ändern, und wie sehr sich die Wiener U-Bahn zu einem "entscheidenden positiven Standortfaktor" für Wien etabliert habe. 

"Für uns ist die U-Bahn ein zentrales Bauvorhaben und wir sind stolz, dass wir an der Stadtentwicklung mitarbeiten dürfen. Der Fachkräftemangel wird das zentrale Thema der Zukunft in der Bauwirtschaft und Bauindustrie werden. Wir wollen eine möglichst dichte Wertschöpfungskette schaffen, mit wenig Subunternehmen, sondern mit eigens ausgebildeten Fachkräften arbeiten. Dafür haben wir eine Lehrlingswerkstätte in Ybbs an der Donau für 300 Lehrlinge errichtet", sagt Reinhard Kerschner, Vorstandsmitglied der Strabag AG.

Mobilitätswende weiterführen

"Wichtig ist, dass wir im Bereich der Mobilitätswende weitermachen, denn es geht um das größte Klimaschutz-Projekt der letzten Jahrzehnte. Das sind Dimensionen, die im Vergleich mit anderen internationalen Städten wie London und Paris mithalten können. Wir gehen davon aus, dass wir in der Bauzeit von zehn Jahren in Summe 30.000 Arbeitsplätze absichern können", erläutert Wirtschafts- und Finanzstadtrat Peter Hanke.

"Ich freue mich, dass die Stadt sich zum weiteren Straßenbahnausbau bekennt. Wien ist immerhin das sechstgrößte Straßenbahnnetz der Welt. Es ist nicht selbstverständlich, dass man in Zeiten wie diesen auch an Straßenbahnen weiterbaut", ergänzt Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien.

Unter den Gästen waren u.a.: Oliver Stribl (Wien Holding), Matthias Friedrich (Pro Event), Manuela Lindlbauer (Lindlpower Personalmanagement), Wolfgang Fasching-Kapfenberger (Google), Ralph Vallon & Raphaela Vallon-Sattler (Vallon Realtions), Kurt Mann (Bäckerei Mann), Andreas Meinhold (WSE), Richard Mauerlechner (Weekend Magazin Wien), Thomas Prantner (C3-Thomas Prantner GmbH), Claus Hofer (UIV Urban Innovation Vienna GmbH), u.v.m.

LEADERSNET war bei der Diskussionsrunde dabei. Eindrücke gibt es hier.

www.w24.at

www.wienerlinien.at

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