monitorwerbung bringt ersten KI-Spot auf digitale Außenwerbeflächen

| Redaktion 
| 03.04.2023

Das Unternehmen will mit dem aktuellen Sujet für Rad & Service Naschenweng demonstrieren, wie man mit Künstlicher Intelligenz "echte Eyecatcher" generiert. 

Ein Osterhase, der am Mountainbike den Berg runterbrettert – würde man ein solches Bild "händisch" gestalten, wäre der Aufwand enorm. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz jedoch seien Sujets, die es in dieser Form noch nicht gibt, schnell generiert, sagt man bei monitorwerbung.

Gamechanger

Diese Tatsache mache KI zu einem echten Gamechanger, der die Werbebranche massiv beeinflusse und die Grenzen der menschlichen Kreativität gekonnt erweitern werde, zeigt man sich überzeugt. Ein aktuelles Beispiel sei der Spot von Rad & Service Naschenweng, der derzeit auf allen LED Walls sowie zusätzlich auf zahlreichen Screens im Gastro-Bereich von monitorwerbung Kärnten läuft.

Experiment geht online

Kreiert hat den Spot monitorwerbung Grafiker Thomas Pirkopf, der sich intensiv mit der Thematik beschäftigt. Entstanden ist das Sujet zuerst als reine Spielerei, um den Umgang mit der KI zu trainieren. Aber der Test habe Günther Naschenweng gefallen und er war bereit, sich auf das Experiment einzulassen, mit dem Spot online zu gehen. "Wir setzen in der Werbung schon länger mit Erfolg auf LED-Walls. Deshalb probieren wir jetzt bewusst mal ein innovatives und auffälliges Sujet aus, zu dem die Meinungen vielleicht auseinandergehen", so Naschenweng.

Die Entstehungsgeschichte des Spots sei schnell erzählt. "Wir wollten die Themen Rad und Ostern kombinieren und so war die Idee mit dem bikenden Osterhasen rasch geboren. Danach haben wir unser KI-Tool mit passenden Schlagwörtern wie Easter Bunny, Mountainbike, Berglandschaft, Downhill, etc. gefüttert. Aus Millionen vorhandener Bilddateien erstellt die KI auf Basis dessen Pixel für Pixel eine völlig neue Bildkreation, die all diese Schlagwörter kombiniert", erklärt Thomas Pirkopf. Selbst der Stil könne gewählt werden. Von Aquarell bis fotorealistisch sei alles möglich.

KI als kreative Partnerin

"Am Ende des Tages ist es also immer noch essenziell, die Kund:innenbedürfnisse genau zu verstehen. Den Menschen als 'Brücke' bzw. 'Übersetzer' zwischen Kundenanforderung und KI wird es immer brauchen", ist Pirkopf überzeugt. Ähnlich sieht das KI-Experte Michael Katzlberger von 3liot.ai, der kürzlich auf Einladung von Fachgruppenobmann der Kärntner Werber Volkmar Fussi bei einem Workshop spannende Einblicke in die Tools und Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz bot:  "Viele befürchten, dass KI - insbesondere in der Kreativindustrie - Arbeitsplätze ersetzen wird. Tatsächlich aber wird diese Technologie dazu beitragen, neue Arbeitsplätze und Möglichkeiten zu schaffen, indem sie Menschen bei zeitaufwändigen oder repetitiven Aufgaben unterstützt und ihnen hilft, sich auf kreative und strategische Aspekte ihrer Arbeit zu konzentrieren."

www.monitorwerbung.at

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