Zürcher Kantonalbank zeigt Ausstellung von österreichischem Ausnahmekünstler Simon Quendler

Simon Quendler fokussiert sich bei seiner Malerei auf naturwissenschaftlich inspirierte Form konzeptioneller Kunst.

Das Periodensystem und die bildende Kunst haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Und doch lassen sie sich verbinden, wie die Vernissage des konzeptionellen Malers und Skulpturisten Simon Quendler Anfang Juni am Wiener Standort der Zürcher Kantonalbank Österreich AG in der Hegelgasse zeigte.

Die Werke von dem aus Kärnten stammenden Künstler sind in der österreichischen Kunstszene sehr gefragt, was auch sein Mitwirken an zahlreichen namhaften Ausstellungen zeigt.

Kunst statt Experiment

Simon Quendler ist es ein Anliegen, das Leben in seine Einzelkomponenten zu zerlegen und wieder neu zusammenwachsen zu lassen. Er möchte in seinen Werken Natur wirken lassen, während klassische Malereien als Kulturprodukte bereits entfremdet sind.

Am Anfang steht ein Konzept mit chemischen und biologischen Bauplänen. Dann werden Farben, Fettkörper, Kaliumsorbate, Salze, schwimmende Metalle und viele andere Stoffe miteinander vermischt: Hierbei handelt es sich nicht um das Protokoll chemischer Experimente in den kürzlich modernisierten und erweiterten Räumlichkeiten der Privatbank, sondern um Kunst. Die Rollen seien klar verteilt: "Ich bin Spielleiter, die Bilder generieren sich von selbst", erläuterte Simon Quendler bei der Vernissage mit Kund:innen der Zürcher Kantonalbank Österreich AG.

Video Portraitfilm über Simon Quendler – Dr. Carl Aigner – Vorstand Leopold Museum Privatstiftung

Die Grenzen des Malbaren überschreiten

"In der klassischen Malerei sieht man im Mikrobereich immer dieselben Farben und Strukturen", erklärt der Künstler. Durch die Mischung verschiedener Stoffe hingegen entstünden jedoch Oberflächen mit einzigartigen Topografien, die so nicht malbar seien. Ursprünglich von der figuralen Malerei kommend, fokussiert sich der Künstler daher seit rund sieben Jahren auf seine naturwissenschaftlich inspirierte Form konzeptioneller Kunst.

"Es war uns eine große Freude, nach längerer Pause wieder eine Vernissage zu organisieren und die buchstäblich herausragenden Bilder von Simon Quendler einem sehr kunstaffinen Publikum näherzubringen. Ich denke außerdem, dass experimentelle Kunst wie jene von Simon Quendler die Offenheit gegenüber neuen Denkweisen in sich verändernden Zeiten anregt und somit Out-of-the-box-Denken fördert", sagt Silvia Richter, Direktorin Private Banking und Leitung Wien bei der Zürcher Kantonalbank Österreich AG. (red)

www.zkb-oe.at

leadersnet.TV