In Haushalten, in denen mehrere Geräte gleichzeitig auf das Internet zugreifen, kann es bei datenintensiven Anwendungen zu Verzögerungen kommen. Um die verfügbare Bandbreite in solchen Situationen effizienter zu nutzen, erweitert der Telekommunikationsanbieter Drei sein Boost! Angebot um eine neue Router-Funktion. Der sogenannte Ruckelschutz ist direkt in den 5G-Router ZTE G5TC integriert und soll insbesondere bei Videokonferenzen, Streaming und Online-Gaming für stabilere Verbindungen sorgen. Laut Unternehmen ist die Funktion in Österreich exklusiv verfügbar.
Automatische Priorisierung bei hoher Netzauslastung
Die neue Technologie soll vor allem dann zum Einsatz kommen, wenn mehrere Personen gleichzeitig unterschiedliche Online-Anwendungen nutzen. Dabei kann die verfügbare Bandbreite durch parallele Aktivitäten wie Videostreaming, Online-Spiele, Cloud-Backups oder größere Downloads stark beansprucht werden.
Um mögliche Engpässe auszugleichen, soll der Router laufend die Verbindungsqualität kontrollieren. Sobald die verfügbare Kapazität knapp werde, greife das System automatisch ein und bevorzuge Anwendungen, bei denen Verzögerungen besonders störend seien. Dazu gehören etwa Videotelefonie, Videokonferenzen, Streaming-Dienste und Echtzeitkommunikation.
Weniger zeitkritische Vorgänge wie Software-Updates oder umfangreiche Downloads würden in solchen Situationen vorübergehend mit geringerer Priorität behandelt. Damit solle die vorhandene Bandbreite gezielter eingesetzt werden, ohne dass Nutzer:innen selbst eingreifen müssen.
"Wenn mehrere Personen gleichzeitig online sind, kann die verfügbare Bandbreite mitunter knapp werden. Der im Boost! Router integrierte Drei Ruckelschutz erkennt zeitkritische Anwendungen und gibt ihnen automatisch Vorrang", sagt Drei-CCO Günter Lischka.
Keine zusätzlichen Einstellungen erforderlich
Die Bandbreitensteuerung sei laut Drei so ausgelegt, dass sie ausschließlich bei tatsächlichen Engpässen aktiv wird. Steht ausreichend Kapazität zur Verfügung, ist laut Drei keine Anpassung notwendig. Die Erkennung und Bevorzugung bestimmter Anwendungen erfolge selbstständig. Kund:innen müssten dafür weder technische Einstellungen vornehmen noch zusätzliche Programme installieren.
"So werden Videocalls, Streaming und Gaming bevorzugt behandelt, während weniger zeitkritische Anwendungen wie z.B. Downloads später erfolgen", erläutert Lischka. Das ermögliche nach Angaben des Unternehmens eine flüssigere Internetnutzung, insbesondere bei mehreren gleichzeitig verbundenen Geräten.
Verarbeitung erfolgt direkt im Gerät
Ein weiterer Bestandteil der neuen Funktion betrifft den Umgang mit Daten. Die gesamte Steuerung findet laut Drei lokal auf dem 5G-Router ZTE G5TC statt. Eine Übermittlung an externe Server sei dafür nicht erforderlich.
Auch Kommunikationsinhalte würden weder ausgewertet noch gespeichert. Stattdessen orientiere sich die automatische Priorisierung ausschließlich an technischen Merkmalen des jeweiligen Datenverkehrs. Persönliche Informationen und Inhalte blieben von diesem Vorgang unberührt.
Erweiterung des bestehenden Boost! Angebots
Der Ruckelschutz ergänzt die bisherigen Funktionen des Boost! Pakets. Dieses umfasst neben dem 5G-Router ZTE G5TC auch eine automatisierte Kontrolle der Internetverbindungsqualität sowie die RouterAssistant-App zur Optimierung des Heimnetzwerks.
Weitere Informationen finde Sie hier.
www.drei.at
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