vibe-Kostenanalyse über vier Jahre
Wie Firmen pro E-Auto bis zu 20.000 Euro sparen können

| Tobias Seifried 
| 06.08.2026

Eine aktuelle Analyse sieht Stromer über vier Jahre bei den Gesamtkosten deutlich vor vergleichbaren Verbrennern. Abo-Modelle sollen aufgrund ihrer höheren Flexibilität Unternehmen zusätzliche Vorteile bringen.

Nachdem eine aktuelle Analyse zuletzt gezeigt hatte, dass Elektroautos beim Kilometerpreis immer stärker vor Verbrennern liegen (LEADERSNET berichtete), liefert nun eine weitere Untersuchung ähnliche Ergebnisse: Laut einer Auswertung von vibe sprechen auch die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer zunehmend für E-Fahrzeuge. In einem Vergleich der sogenannten Total Cost of Ownership (TCO) kämen reine Stromer laut dem E-Auto-Abo-Anbieter über eine Haltedauer von vier Jahren auf Gesamtkosten, die um rund 15.000 bis 20.000 Euro unter jenen vergleichbarer Mittelklasse-Verbrenner liegen würden.

Als Gründe nennt vibe unter anderem niedrigere Kosten für Energie, Wartung, Versicherung und Steuern sowie steuerliche Vorteile bei elektrisch betriebenen Dienstwagen. Derzeit falle für deren private Nutzung kein Sachbezug an, während bei Verbrennern 1,5 bis zwei Prozent der Anschaffungskosten angesetzt würden. Auch wenn dieser Vorteil ab 2027 schrittweise reduziert werden soll, würden Elektrofahrzeuge laut Anbieter für Unternehmen und Nutzer:innen wirtschaftlich im Vorteil bleiben.

Abo-Modell soll Flexibilität erhöhen

vibe sieht insbesondere E-Auto-Abonnements als Alternative zu Kauf und Leasing – alles andere wäre für einen Anbieter von Elektroauto-Abos aber auch überraschend. Nach Angaben des Unternehmens sind dabei sämtliche Nebenkosten in der monatlichen Rate enthalten. Zudem entfielen Anzahlung, Kapitalbindung und Restwertrisiko.

Im Unterschied zu klassischen Leasingverträgen seien Laufzeiten zwischen sechs und 48 Monaten möglich. Darüber hinaus könnten Kund:innen während der Vertragslaufzeit auf andere Modelle wechseln. Gerade angesichts der rasanten technischen Entwicklung bei Elektrofahrzeugen, etwa bei Batteriereichweite und Ladegeschwindigkeit, sei dies ein Vorteil.

"Nur die Raten bei Abo und Leasing zu vergleichen, greift zu kurz: Beim Leasing treiben Faktoren wie Steuern, Wartung und Versicherung die Kosten zusätzlich in die Höhe", sagt Martin Rada, Managing Director von vibe moves you. Hinzu komme das schwer kalkulierbare Restwertrisiko. Ein Abo sei dadurch häufig nicht nur flexibler, sondern auch wirtschaftlich attraktiver.

Fokus auf Geschäftskund:innen

Das Unternehmen richtet sein Angebot vor allem an B2B-Kund:innen und setzt auf längere Nutzungszeiträume. Die nach eigenen Angaben kuratierte Elektroflotte soll langfristige Geschäftsbeziehungen unterstützen. Auf kurzfristige Mietangebote verzichtet vibe moves you bewusst und konzentriert sich stattdessen auf Serviceleistungen sowie ein digitales Ökosystem für Dienstwagennutzer:innen und Flottenbetreiber.

Mit der Plattform vibe e-connect bietet das Unternehmen zudem Lösungen für digitales Fuhrparkmanagement an (LEADERSNET berichtete). Diese sollen Unternehmen unabhängig von der Flottengröße bei Verwaltung und Organisation unterstützen.

Gebrauchtwagenprogramm als Teil des Konzepts

Zum Ökosystem gehört außerdem das Gebrauchtwagenprogramm revibe. Laut Unternehmen stammen die Fahrzeuge aus dem eigenen Bestand, wodurch Zustand und Batterieleistung bekannt seien (LEADERSNET berichtete). Gleichzeitig übernehme vibe moves you sämtliche Verwertungs- und Haltbarkeitsrisiken. Durch die niedrigeren Monatsraten sollen sich die Gesamtbetriebskosten zusätzlich reduzieren.

www.vibemovesyou.com

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