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Flughafen Wien baute Kantinenangebot für Beschäftigte aus

Im Terminal hat eine neue Kantine eröffnet. Sie ist Teil eines Versorgungskonzepts mit vier Standorten und zwei rund um die Uhr zugänglichen Essensautomaten. LEADERSNET.tv stattete der neuen Kantine einen Besuch ab und holte Verantwortliche sowie Mitarbeiter:innen vor die Kamera. 

Mehr als 23.000 Menschen arbeiten nach Angaben der Flughafen Wien AG in über 250 Unternehmen am Standort. Ihre Arbeitsplätze verteilen sich auf das Terminal, das Vorfeld und die Bürogebäude. Viele Dienste beginnen früh oder enden spät. Das bisherige Verpflegungsangebot habe diesem Arbeitsalltag nicht ausreichend entsprochen, sagte Flughafen-Vorstand Günther Ofner: "Das Problem war bisher, dass es dann eben kein adäquates Versorgungsangebot gegeben hat." Mit der Investition von zehn Millionen Euro habe man darauf reagiert.

Auch für Unternehmen, die sich am Flughafen ansiedeln möchten, ist die Versorgung ihrer Beschäftigten ein Thema. "Arbeitsplätze verteilen sich vom Terminal über das Vorfeld bis in die Office Parks, gleichzeitig beginnen und enden Dienste zu unterschiedlichsten Tageszeiten", sagte Wolfgang Scheibenpflug, Geschäftsbereichsleiter Immobilien- und Standortmanagement der Flughafen Wien AG. Darauf sei das Konzept mit mehreren Kantinenstandorten und Essensautomaten ausgerichtet.

Neue Kantine im Terminal

Jüngster Teil des Konzepts ist "Unsere Kantin" im öffentlich zugänglichen Bereich des Terminals. Die Kantine selbst steht laut Flughafen ausschließlich Beschäftigten der Unternehmen am Standort offen. Auf rund 570 Quadratmetern bietet sie 175 Sitzplätze, eine Coffee-Bar und einen Gastgarten. Auf der Speisekarte stehen unter anderem wechselnde warme Gerichte, Pasta, Pizza, vegetarische Speisen, Bowls und Snacks.

Hinzu kommen drei weitere Kantinen: im Office Park 2, im Office Park 4 und am Vorfeld. Insgesamt gibt es laut Flughafen 845 Sitzplätze. Zwei Essensautomaten ergänzen das Angebot rund um die Uhr. Ab Oktober 2026 soll Eurest außerdem die Pausenstation der Vienna Airport Technik übernehmen.

Vom Frühstück bis zum späten Dienst

"Ein 24-Stunden-Standort wie der Flughafen Wien stellt besondere Anforderungen an die Betriebsgastronomie", sagte Georg Hirsch-Stronstorff, Managing Director von Eurest Österreich. Entscheidend seien neben der Qualität der Speisen "Flexibilität, Verfügbarkeit und ein Angebot, das zu sehr unterschiedlichen Arbeitszeiten passt".

Wie verschieden Essenszeiten an einem Flughafen sein können, schilderte Hirsch-Stronstorff anhand einer Beobachtung unter Reisenden: "Wenn man sieht, dass die Leute um sieben in der Früh schon Pizza essen und Hauptspeisen essen, ist es natürlich im ersten Moment eine Umstellung." Für die Beschäftigten bietet Eurest seinen Angaben zufolge täglich bis zu vier oder fünf verschiedene Hauptspeisen an. Rund 80 Eurest-Mitarbeiter:innen sind dabei in den Betriebsrestaurants im Einsatz.

Für Mitarbeiter:innen der Flughafen Wien AG gibt es darüber hinaus eine App. Über sie können sie Speisen vorbestellen, ihr Kantinenguthaben verwalten und per QR-Code bezahlen.

Im Video zu sehen

Neben Günther Ofner (Vorstand, Flughafen Wien AG), Georg Hirsch-Stronstorff (Managing Director, Eurest) und Wolfgang Scheibenpflug (Geschäftsbereichsleiter Immobilien- und Standortmanagement Flughafen Wien AG) holte LEADERSNET.tv auch Angelika Ponebcz (Geschäftsführung Vienna Airport City Conference Center), Francisca Chibelean (Sicherheitskontrollaufsicht Vienna International Airport) und Julian Greillinger (Vienna Passenger Handling Flughafen Wien) vor die Kamera. 

www.viennaairport.com

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