Für den Wirtschaftsstandort
Stadt Wien und Wirtschaftskammer bekräftigten Zusammenarbeit

Nach dem Wechsel an der Spitze der Wirtschaftskammer Wien haben Bürgermeister Ludwig und die neue Präsidentin Kriz-Zwittkovits die Fortsetzung ihres Zusammenwirkens bekräftigt. 

Die selbstverschuldete Causa rund um den langjährigen Wiener Wirtschaftskammer-Chef Walter Ruck gipfelte nach tagelanger, heftiger Kritik folgerichtig in dessen Rücktritt (LEADERSNET berichtete). Nun übernimmt Margarete Kriz-Zwittkovits das Ruder, die bereits ihren Antrittsbesuch im Wiener Rathaus absolvierte. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Ludwig bemühte sich die neue Präsidentin um Kontinuität und eine Rückkehr zur Sacharbeit. Sie vereinbarten, die enge Partnerschaft zwischen Stadt und Kammer fortzusetzen, um gemeinsam aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen zu bewältigen und gezielt Innovationen sowie Beschäftigung zu fördern.

Gemeinsam für Wien

Bürgermeister Ludwig bezeichnete Wien als den Wirtschaftsmotor Österreichs und verwies auf die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Stadt, Unternehmen und Arbeitnehmer:innen. "Wien ist der Wirtschaftsmotor Österreichs. Diese Stärke kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis harter Arbeit unserer Unternehmer:innen, engagierter Arbeitnehmer:innen sowie einer verlässlichen Partnerschaft zwischen der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer Wien", so das Stadt-Oberhaupt.

"Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam viel erreicht – von der Fachkräftesicherung über die Transformation hin zu einer klimafitten Wirtschaft bis zur Stärkung des Handels und unserer Grätzl. Auf dieser erfolgreichen Zusammenarbeit wollen wir aufbauen. Ich freue mich darauf, diesen Weg gemeinsam mit Präsidentin Margarete Kriz-Zwittkovits fortzusetzen und neue Impulse für einen starken, innovativen und lebenswerten Wirtschaftsstandort Wien zu setzen", meinte Ludwig. 

Auch die Wirtschaftskammer-Präsidentin Kriz-Zwittkovits sprach sich für eine Fortsetzung des Dialogs aus: "Die enge Zusammenarbeit von Stadt und Wirtschaftskammer erfolgt zum Vorteil der Wiener Wirtschaft und damit des Wirtschaftsstandortes. Der Wiener Weg bedeutet, relevante, standortpolitische Fragen offen und respektvoll zu diskutieren, und das wird auch in Zukunft so sein. Ich freue mich auf einen offenen, konstruktiven und lösungsorientierten Dialog und eine gute Zusammenarbeit mit der Wiener Stadtregierung."

Laufende Projekte fortgeführt

Die Stadt Wien und die Wirtschaftskammer Wien arbeiten seit vielen Jahren in unterschiedlichen Bereichen zusammen. Zu den gemeinsamen Initiativen zählen etwa die Zukunftsvereinbarung für Wien, der Green Economy Report, das Projekt "Zero Emission Transport" (LEADERSNET berichtete u.a. hier), das gemeinsame Fachkräftezentrum sowie die Unterstützung des Wiener Handels durch die gemeinsame Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung in den Einkaufsstraßen.

Neue Vorhaben im Fokus

Mit der im Juni vorgestellten Zukunftsvereinbarung wurden weitere gemeinsame Schwerpunkte festgelegt. Vorgesehen sind unter anderem eine nachhaltige Qualifizierungsoffensive, das Projekt "Anerkannte Europäische Schule" sowie der Neubau einer Höheren Technischen Lehranstalt mit den Schwerpunkten Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Darüber hinaus sollen weitere Maßnahmen die Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräfteentwicklung in Wien stärken.

Zum Abschluss des Treffens betonten Ludwig und Kriz-Zwittkovits die Bedeutung einer verlässlichen Zusammenarbeit gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Gemeinsames Ziel sei es, günstige Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen, Arbeitsplätze zu sichern und den Wirtschaftsstandort Wien nachhaltig weiterzuentwickeln. 

www.wien.gv.at

www.wko.at

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV