Beim Pkw hört der Spaß auf
Warum acht von zehn Österreicher ihr Auto nur ungern verleihen

| Tobias Seifried 
| 16.07.2026

Für viele Menschen ist ihr Pkw weit mehr als ein Fortbewegungsmittel. Laut einer aktuellen Studie sorgen feste Regeln, Stolz auf das eigene Auto und großes Selbstvertrauen beim Fahren regelmäßig für Diskussionen.

Das eigene Auto ist für viele Österreicher:innen weit mehr als ein praktisches Verkehrsmittel. Es ist persönlicher Rückzugsort, Statussymbol und Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Entsprechend sensibel reagieren viele, wenn andere ihr Fahrzeug benutzen oder nicht sorgfältig damit umgehen. Das zeigt eine aktuelle Marketagent-Umfrage im Auftrag von Helvetia Österreich.

Das eigene Auto ist fast tabu

Knapp sieben von zehn Befragten (69 %) sind stolz auf ihr Auto. Gleichzeitig geben acht von zehn Österreicher:innen an, dass sie es nicht mögen, wenn andere Türen zuschlagen, mit schmutzigen Schuhen einsteigen oder Müll im Fahrzeug hinterlassen. Fast jede:r Zweite (49 %) möchte grundsätzlich nicht, dass andere Personen mit dem eigenen Auto fahren. Rund 40 Prozent sehen ihr Fahrzeug sogar als Spiegel ihrer Persönlichkeit.

Werner Panhauser, Vorstand Vertrieb und Marketing von Helvetia Österreich, sagt: "Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, wie emotional Österreicher:innen mit ihrem Auto verbunden sind. Für viele ist es Statussymbol, Alltagsbegleiter und persönlicher Rückzugsort zugleich."

Fast alle halten sich für gute Autofahrer:innen

Auch das Selbstvertrauen hinter dem Steuer ist groß. 92 Prozent der Befragten bezeichnen sich selbst als sichere Autofahrer:innen. Mehr als jede:r Zweite (57 %) ist sogar überzeugt, besser zu fahren als die eigene Partnerin oder der eigene Partner.

Gleichzeitig wird das Auto für viele zum privaten Rückzugsort. 28 Prozent nutzen es bewusst, um kurz alleine zu sein oder Ruhe zu finden.

Zwischen Konflikten und Romantik

Das Fahrzeug dient aber nicht nur zum Abschalten. 64 Prozent der Befragten haben im Auto bereits ernsthafte Gespräche geführt oder Konflikte ausgetragen. Gleichzeitig gibt jede:r Zweite an, das Auto auch schon als Ort der Intimität genutzt zu haben. Besonders häufig trifft das auf die Millennials zu, von denen 60 Prozent entsprechende Erfahrungen gemacht haben.

Sicherheitsbewusstsein mit Ausnahmen

Beim Thema Sicherheit zeigen sich die Österreicher:innen grundsätzlich verantwortungsbewusst. 93 Prozent legen nach eigenen Angaben immer den Sicherheitsgurt an. Auffällig sind allerdings die Unterschiede zwischen den Generationen: Während bei den Babyboomern nahezu alle angeschnallt fahren, sind es in der Generation Z nur 82 Prozent.

Auch beim Schuhwerk gibt es Unterschiede. 22 Prozent fahren im Sommer gelegentlich mit Flip-Flops oder barfuß. Unter den Jüngsten liegt dieser Anteil sogar bei 38 Prozent.

Panhauser weist abschließend darauf hin, dass ungeeignetes Schuhwerk zwar nicht grundsätzlich verboten sei, im Schadensfall aber durchaus eine Rolle spielen könne: "Sicherheit beginnt schon vor dem Losfahren – auch bei der Wahl der Schuhe."

www.helvetia.com

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

  • 69 Prozent sind stolz auf ihr Auto.
  • 92 Prozent halten sich für sichere Autofahrer:innen.
  • 57 Prozent glauben, besser zu fahren als die eigene Partnerin oder der eigene Partner.
  • 80 Prozent stören sich daran, wenn andere ihr Auto schlecht behandeln.
  • 49 Prozent möchten ihr Auto grundsätzlich nicht verleihen.
  • 28 Prozent nutzen das Auto bewusst als persönlichen Rückzugsort.
  • 93 Prozent legen immer den Sicherheitsgurt an.
  • 22 Prozent fahren im Sommer gelegentlich mit Flip-Flops oder barfuß.

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Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

  • 69 Prozent sind stolz auf ihr Auto.
  • 92 Prozent halten sich für sichere Autofahrer:innen.
  • 57 Prozent glauben, besser zu fahren als die eigene Partnerin oder der eigene Partner.
  • 80 Prozent stören sich daran, wenn andere ihr Auto schlecht behandeln.
  • 49 Prozent möchten ihr Auto grundsätzlich nicht verleihen.
  • 28 Prozent nutzen das Auto bewusst als persönlichen Rückzugsort.
  • 93 Prozent legen immer den Sicherheitsgurt an.
  • 22 Prozent fahren im Sommer gelegentlich mit Flip-Flops oder barfuß.

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