Video-Interview mit Timo Sommerauer
Warum Cupra den Raval am Wiener Riesenrad inszeniert

Die außergewöhnliche Marketingaktion soll das historische Wahrzeichen mit urbaner Elektromobilität verbinden. Im LEADERSNET.tv-Interview direkt unterm Riesenrad spricht Cupra-Markenleiter Timo Sommerauer über die Entstehung der Idee, die Bedeutung des kompakten Stromers für die Zukunft der Marke sowie erste Verkaufszahlen und die strategischen Ziele im E-Segment.

Wenige Wochen nachdem Cupra den ersten Geburtstag seiner Wiener City Garage gefeiert hat (LEADERSNET berichtete), folgt nun eine spektakuläre Inszenierung des neuen Raval, der Anfang April in Wien und elf weiteren Metropolen seine Weltpremiere feierte (LEADERSNET berichtete). Konkret ist der kompakte Stromer bis inklusive 21. Juni 2026 am Wiener Riesenrad zu sehen.

Erstmals wird damit ein Fahrzeug eines Autobauers direkt an diesem 125 Jahre alten Wahrzeichen präsentiert. Die Aktion soll den Kontrast zwischen einem traditionsreichen Bauwerk und einer neuen Generation urbaner Mobilität sichtbar machen. Der Raval wird dabei in einen Kontext gestellt, der zwischen historischer Architektur und moderner Elektromobilität angesiedelt ist.

Zwischen Tradition und Zukunft

"Mit dem Cupra Raval verfolgen wir den Anspruch, Elektromobilität im Kleinwagenformat neu zu denken – nicht nur im Produkt selbst, sondern auch in der Art, wie wir darüber sprechen und sie erlebbar machen. Die Inszenierung am Wiener Riesenrad steht genau für diesen Zugang: Sie verbindet ein historisches Wahrzeichen der österreichischen Bundeshauptstadt mit einer klar zukunftsgerichteten Perspektive und bringt den Raval dorthin, wo sich urbanes Leben abspielt: in den öffentlichen Raum", erklärte Timo Sommerauer, Markenleiter von Cupra Österreich zum Auftakt der Aktion.

Die Idee, den Raval am Riesenrad zu platzieren, sei sehr spontan entstanden. Vor genau einem Jahr, als die Cupra City Garage in Wien eröffnet wurde, sagt Sommerauer im Gespräch mit LEADERSNET.tv. Ziel ist es, das Fahrzeug aus einem klassischen Präsentationsumfeld herauszulösen und im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. "Diese Aktion soll zeigen, was passiert, wenn man eine noch sehr junge, moderne Marke mit einer sehr historischen verbindet. Cupra hat keine Tradition im klassischen Sinn – das Wiener Riesenrad allerdings schon. Es geht darum, diese beiden Welten miteinander zu verbinden", so der Markenleiter.

Für Sommerauer spielt dabei auch die Positionierung der Marke eine Rolle: "Mit Cupra kann man oft etwas rebellischer sein. Man kann einen Auftritt etwas anders gestalten. Das ist auch für uns wichtig und ein wesentliches Attribut, um mit der Marke aufzuzeigen, wofür sie steht."

Raval als wichtiger Schritt in der Elektrifizierung

Der Raval soll künftig eine wichtige Rolle innerhalb der Modellstrategie von Cupra einnehmen und insbesondere im urbanen Umfeld neue Zielgruppen ansprechen. "Der Raval ist für die Marke Cupra eines der wichtigsten Fahrzeuge der Zukunft", sagt Timo Sommerauer. Er ist wie auch der Ibiza der Schwestermarke Seat im A0-Segment angesiedelt. Dieses werde zunehmend elektrisch.

Trotz seiner kompakten Außenmaße von rund vier Metern Länge sieht Sommerauer den Raval nicht als klassischen Kleinwagen: "Das Auto hat einen sehr großen Innenraum und einen großen Kofferraum, weil die gesamte Technologie im Vorderwagen untergebracht ist." Dank des Vorderradkonzepts und einer speziellen Elektroautoplattform bietet der Raval tatsächlich viel Platz, wie die LEADERSNET-Sitzprobe anlässlich der Weltpremiere zeigte.

Für die Marke sei das Modell daher auch wirtschaftlich von Bedeutung: "In Summe ist es für uns volumenstechnisch eines der wichtigsten Autos für die Zukunft von Cupra."

Neuer Rekord im Vorverkauf

Auch die ersten Marktreaktionen sind laut Sommerauer positiv ausgefallen. Im Vorverkauf wurden bis Juni rund 1.000 Fahrzeuge des kompakten Stromers verkauft. "So einen guten Anlauf hat es bei Cupra noch nie gegeben. Man sieht daran auch, dass der Raval einfach das richtige Auto zur richtigen Zeit ist", sagt Sommerauer zu LEADERSNET.tv. Die Gründe dafür sieht er in mehreren Faktoren: "Das hat mit Design zu tun, mit Cupra, mit dem Image der Marke, aber natürlich auch mit dem Preis." In diesem Segment handle es sich um sehr preissensible Kund:innen.

Langfristig verfolgt Cupra mit dem Modell ambitionierte Ziele. "In Zukunft wollen wir mindestens 3.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Raval verkaufen", erklärt Sommerauer. Der Newcomer hat auch die Aufgabe, den Einstieg in die Markenwelt von Cupra zu ermöglichen.

Fazit

Die Inszenierung am Wiener Riesenrad reiht sich in weitere Aktivitäten ein, mit denen Cupra unterschiedliche Kultur- und Eventplattformen nutzt. Dazu zählen unter anderem Engagements beim Salzburger Gaisbergrennen sowie beim Electric Love Festival. Ziel ist es, die Marke in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten zu positionieren und neue Zielgruppen anzusprechen.

Das gesamte Interview mit Timo Sommerauer unterm Riesenrad sehen Sie im LEADERSNET.tv-Video.

www.cupraofficial.at

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