Fotos der art.baden
Internationale Kunstmesse feierte gelungene Premiere in Baden

Rund 40 Galerien aus dem In- und Ausland präsentierten zeitgenössische Kunst sowie Werke der Moderne und machten die Kurstadt für drei Tage zum Treffpunkt von Kunstschaffenden, Sammler:innen und Kunstinteressierten. 

Ein stilvoller Auftakt im historischen Ambiente des Casino Baden markierte am 24. Juli 2026 die Eröffnung der neuen Kunstmesse art.baden (LEADERSNET berichtete im Vorfeld). Nach einer exklusiven Preview für geladene Gäste folgte die offizielle Vernissage, bei der sich Galerist:innen, Künstler:innen und Kunstliebhaber:innen erstmals in diesem Rahmen begegneten. Die Messe, die von Galerist Christopher Alan Lane ins Leben gerufen wurde, versteht sich dabei als neue Plattform für internationalen Austausch innerhalb der Kunstszene.

Premiere in Baden

Vom 24. bis 26. Juli präsentierten rund 40 ausgewählte Galerien ihre Positionen der zeitgenössischen Kunst, ergänzt durch Werke der Moderne und des Kunsthandels. In den drei Ausstellungsräumen des Congress Centers spannte sich der Bogen von etablierten Namen der Kunstgeschichte bis zu jungen, zeitgenössischen Positionen. Artist Statements sowie ein begleitendes Rahmenprogramm mit Fachgesprächen und der "art.night" in Baden erweiterten das Messekonzept über die klassischen Galerienpräsentationen hinaus.

Neben zahlreichen österreichischen Galerien konnten auch internationale Aussteller:innen aus Deutschland und Australien für die Messe gewonnen werden. So zeigte die Galerie Dürr/Gkotses aus München Werke des in Wien lebenden Künstlers Christian Stock, während Berliner Galerien Arbeiten von Madita Kloss und Ida-Marie Corell präsentierten. Die australische Project Gallery widmete dem schottischen Künstler James Needham eine Einzelausstellung. Während seines Aufenthalts in Baden schuf Needham zudem mehrere kleinformatige Ölgemälde mit Motiven der Kurstadt.

Auch die österreichische Kunst nahm einen besonderen Stellenwert ein. Werke von Arnulf Rainer und Hermann Nitsch waren ebenso vertreten wie Arbeiten von Marc Chagall und Joan Miró. Beim Artstore Pabst wurden unter anderem Werke von Erika Giovanna Klien, Helmuth Gsöllpointner sowie Yvral, dem Sohn des Op-Art-Künstlers Victor Vasarely, präsentiert. Ergänzt wurde das Programm durch eine von Hartwig Knack kuratierte Sonderschau zum 2025 verstorbenen Künstler Josef Winkler, Präsentationen von Künstler:innen ohne Galerievertretung sowie eine Skulpturenschau im nahegelegenen Palmenhaus.

Gelungener Start eines neuen Formats

Mit ihrer Premiere hat die Kunstmesse Baden einen ambitionierten Start hingelegt und Baden um ein internationales Kulturformat bereichert. 

Einen Eindruck von der art.baden können Sie mittels Galerie gewinnen.

www.artbaden.at

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