Fotos der Ausstellungseröffnung
Art Room Würth feiert 25 Jahre und 100.000 Gäste

Mit der Eröffnung der Werkschau von Isolde Maria Joham beging die renommierte Galerie in Böheimkirchen ihr 25. Jubiläum. Dabei konnte unter den zahlreichen Gästen aus Kunst und Wirtschaft auch der insgesamt 100.000ste Besucher begrüßt werden.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1999 hat sich der Art Room Würth Austria in Böheimkirchen zu einer festen Größe in der niederösterreichischen Kulturlandschaft entwickelt. Als eine von weltweit 15 Kunstdependancen der Würth-Gruppe ist die Galerie direkt in den Firmensitz integriert und folgt dem Credo des Unternehmers Reinhold Würth, Kunst und Arbeitswelt miteinander zu verschmelzen. Architektonisch besticht das von Ernst Huss entworfene Gebäude bereits im Eingangsbereich durch zwei monumentale Werke von Christian Ludwig Attersee

Ein Vierteljahrhundert im Auftrag der Kunst

Erst kürzlich beging die Institution mit einer feierlichen Eröffnung der Werkschau "Centre Pompidou – Isolde Maria Joham. Sammlung Würth und Leihgaben" ihr 25. Bestehen und erreichte dabei einen weiteren Meilenstein. Denn im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten konnte unter den zahlreichen Gästen aus Kunst, Kultur und Wirtschaft der bzw. die 100.000ste Besucher:in begrüßt werden.

"Der Art Room Würth Austria ist seit 25 Jahren ein Ort der Begegnung – zwischen Kunst und Unternehmen, zwischen regionaler Verankerung und internationaler Kunstgeschichte. Dass wir im Rahmen dieses Jubiläums den 100.000sten Gast begrüßen durften, ist ein starkes Zeichen dafür, wie gut dieser Ort angenommen wird", so Elisabeth Kreuzhuber, Kuratorin der Ausstellung und Kunstexpertin. 

Österreichische Nachkriegskunst

Isolde Maria Joham ist eine der faszinierendsten Stimmen der österreichischen Nachkriegskunst. Sie galt als eigenwillige und vielschichtige Persönlichkeit, deren Schaffen sich in zwei große Phasen unterteilen lässt. Während sie über drei Jahrzehnte lang die Klasse für Glasgestaltung an der Universität für angewandte Kunst in Wien prägte und bedeutende Glasfenster für den öffentlichen Raum schuf, wandte sie sich ab 1980 fast gänzlich der großformatigen Malerei zu. In ihren oft monumentalen Ölgemälden entwickelte sie eine singuläre Bildsprache, die fotorealistische Präzision mit einer kühlen, fast schon futuristischen Ästhetik verbindet.

Obwohl Joham Jahrzehnte lang eine zentrale Figur der Kunstszene Wiens war, erlebte sie ihre große öffentliche Wiederentdeckung erst kurz vor ihrem Tod. So erhielt sie 2021 für ihr Lebenswerk den Würdigungspreis für Bildende Kunst des Landes Niederösterreichs. Ein Jahr später folgte eine große Ausstellung in der Landesgalerie Niederösterreich, die sie noch selbst mitgestalten konnte – genau 40 Jahre nach ihrer ersten Malereiausstellung im Wiener Palais Liechtenstein. Am letzten Ausstellungstag verstarb Joham. Die kürzlich eröffnete Schau vereint Werke aus der Sammlung Würth mit Leihgaben und würdigt Johams monumentalen Stil sowie ihre thematische Tiefe, die bis heute nichts von ihrer Strahlkraft verloren hat. 

Über den Art Room Würth

Die Galerie umfasst eine Fläche von rund 400 Quadratmetern, auf der nicht nur rund 100 Ausstellungen, sondern auch zahlreiche Konzerte stattfanden. Im September 2024 drang infolge des Tiefs "Anett" Hochwasser in die Ausstellungsräume, was wiederum eine Schließzeit von eineinhalb Jahren erforderte und eine Zäsur in der Geschichte des Art Rooms darstellte. Nach umfassender Renovierung und der Umsetzung zusätzlicher Sicherheitsvorkehrungen öffnete der Art Room Würth Austria schließlich im Jänner 2026 erneut. Zwar fiel das Archiv dem Wasser zum Opfer, doch nahezu alle Plakate vergangener Ausstellungen und Konzerte konnten digital rekonstruiert werden. 

"Kunst und Kultur sind bei Würth ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Der Art Room Würth Austria steht seit 25 Jahren für diese Haltung – und dafür, Kunst für viele Menschen zugänglich zu machen. Dass diese Möglichkeit seit über zwei Jahrzehnten so lebendig genutzt wird, freut uns sehr", so Michael Hempt, CEO von Würth Österreich. 

Einen Eindruck von der Eröffnung der Ausstellung können Sie sich mittels Galerie verschaffen.

www.wuerth.at

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