Fritzbox-Neuheiten vom MWC 2026
Fritz greift mit neuen Routern für 10-Gigabit-Glasfaser und 5G an

| Tobias Seifried 
| 08.03.2026

Auf dem Mobile World Congress 2026 präsentierte der Berliner Netzwerkspezialist mehrere Neuheiten. Die Fritzboxen unterstützen u.a. Wi-Fi 7, Multigigabit-Anschlüsse und 5G und sollen hohe Datenraten im Heimnetz ermöglichen.

Auf dem am 5. März zu Ende gegangenen Mobile World Congress 2026 stellte Fritz (vormals AVM) mehrere neue Router vor. Die Neuheiten richten sich sowohl an Nutzer:innen von Glasfaseranschlüssen als auch an Haushalte, die stationäres Internet über Mobilfunk beziehen.

Glasfaserrouter mit Wi-Fi 7 und Multigigabit-Anschlüssen

Mit den Modellen FritzBox 5630 XGS und 5630 erweitert das Unternehmen sein Portfolio an Glasfaserroutern. Beide Geräte sind für den direkten Einsatz am Glasfaseranschluss konzipiert und unterstützen moderne WLAN-Standards.

Die FritzBox 5630 XGS ist für den XGS-PON-Standard ausgelegt und ermöglicht Tarife mit bis zu 10 Gigabit pro Sekunde. Das Modell FritzBox 5630 unterstützt hingegen die Glasfaserstandards GPON mit bis zu 2,5 Gigabit pro Sekunde sowie AON mit bis zu ein Gigabit pro Sekunde.

Beide Router verfügen über Wi-Fi 7 mit Datenraten von bis zu rund 3,5 Gigabit pro Sekunde im WLAN. Zur kabelgebundenen Vernetzung stehen Multigigabit-Anschlüsse sowie mehrere Gigabit-LAN-Ports zur Verfügung. Zusätzlich unterstützen die Geräte Funktionen wie Mesh-WLAN, VPN-Verbindungen, Smart-Home-Integration sowie Telefonie über DECT, IP/SIP und analoge Anschlüsse.

Router für stationäres Internet über Mobilfunk

Neben Glasfaserlösungen zeigte AVM auch neue Router für Fixed Wireless Access (FWA), also stationäre Internetanschlüsse über Mobilfunk. Dazu gehören die Modelle FritzBox 6835 5G und 6825 4G.

Die 6835 5G kombiniert 5G-Mobilfunk mit Wi-Fi 7 und erreicht laut Hersteller Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 2 Gigabit pro Sekunde. Der Router unterstützt sowohl SIM- als auch eSIM-Karten und wird über USB-C mit Strom versorgt, wodurch auch ein Betrieb über eine Powerbank möglich ist. Zusätzlich stehen ein 2,5-Gigabit- und ein 1-Gigabit-LAN-Anschluss für kabelgebundene Geräte bereit.

Bei der FritzBox 6825 4G handelt es sich um einen kompakten Einsteiger für stationäres Internet über Mobilfunk konzipiert. Sie nutzt LTE-Netze mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde im Download und bietet WLAN über Wi-Fi 6 mit bis zu 600 Megabit pro Sekunde.

Beide Geräte können auch als Ausfallsicherung für bestehende Internetanschlüsse genutzt werden, etwa wenn eine Verbindung über Glasfaser, Kabel oder DSL unterbrochen wird.

Fritz-Neuheiten MWC 2026

www.fritz.at

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