Einreichungen ab sofort möglich
Bewerbungsphase für den Journalismuspreis der Industrie startet

| Redaktion 
| 16.02.2026

Der Preis zeichnet qualitativ hochwertige, sachliche und gut verständliche Arbeiten aus und wird im April im Haus der Industrie vergeben.

Die Industriellenvereinigung (IV) hat am Monatag (16. Februar) die Einreichungsfrist für den Journalismuspreis der Industrie 2026 eröffnet. Nach der letztjährigen Veranstaltung (LEADERSNET berichtete) können Journalist:innen bereits zum dritten Mal ihre Arbeiten einreichen, die wirtschaftliche Fragestellungen fundiert und mit hoher inhaltlicher Qualität bearbeiten. Besonders gesucht werden Beiträge, die Entwicklungen verständlich erklären, sorgfältig einordnen und relevante Themen präzise darstellen.

Mehrere Kategorien und ein Sonderpreis

Die Auszeichnung umfasst verschiedene Kategorien. Prämiert werden Beiträge aus Print- und Onlinemedien ebenso wie Arbeiten aus den Bereichen Bewegtbild, Radio und Podcast. Zusätzlich gibt es eigene Wertungen für Interviews sowie für Kurzbeiträge und Kommentare. Eine eigene Kategorie richtet sich an Nachwuchsjournalist:innen unter 30 Jahren.

Darüber hinaus wird mit dem Milan Frühbauer-Preis eine Persönlichkeit für besondere Leistungen im Wirtschaftsjournalismus geehrt. Der Sonderpreis ist nach dem langjährigen Kommunikationschef der Industriellenvereinigung und Chefredakteur der industrie benannt. Darüber hinaus war er ua. als PRVA-Präsident auch interessenpolitisch tätig. "Wir widmen diesen Preis Milan Frühbauer, weil er für klare Sprache, journalistische Sorgfalt und einen besonderen Blick für wirtschaftliche Zusammenhänge stand und damit vielen als Orientierung gedient hat“, sagt Christoph Neumayer, IV-Generalsekretär.

Teilnahmebedingungen und Jury

Eingereicht werden können journalistische Arbeiten, die im Jahr 2025 in einem österreichischen Medium erschienen sind oder einen klaren Österreich-Bezug aufweisen. Sowohl Eigenbewerbungen als auch Nominierungen sind möglich.

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury, die sich aus Vertreter:innen aus Medien und Wirtschaft zusammensetzt. Die Jury besteht aus Monika Köppl-Turyna (Direktorin von EcoAustria), Meret Baumann (NZZ-Korrespondentin für Österreich und Ostmitteleuropa und Präsidentin der Auslandspresse in Wien), Hannelore Veit (ehem. TV-Journalistin mit mehr als 30 Jahren ORF-Erfahrung), Christoph Neumayer (Generalsekretär der Industriellenvereinigung), Christian Helmenstein (Chefökonom der Industriellenvereinigung) und Dominik Futschik (IV-Bereichsleiter Strategie & Kommunikation).

Frist und Preisverleihung

Die Einreichphase läuft bis 13. März 2026. Die Bekanntgabe der Preisträger:innen erfolgt am 7. April 2026 im Rahmen einer Veranstaltung im Haus der Industrie in Wien.

Weitere Details zu Teilnahmebedingungen und Einreichung finden Sie hier

www.journalismuspreis.at

www.iv.at

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