Jahresbilanz 2025
A1 Group mit stabilem Ergebnis trotz Marktbelastungen in Österreich

| Redaktion 
| 10.02.2026

Während die Märkte in Zentral- und Osteuropa stark expandierten, blieb das Umfeld hierzulande herausfordernd. Wachstumstreiber waren unter anderem das ICT-Geschäft sowie neue Geschäftsfelder.

Die A1 Group blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 3,0 Prozent auf 5,58 Milliarden Euro. Auch operativ entwickelte sich das Unternehmen positiv: Das EBITDA legte um 3,7 Prozent zu (2,0 % berichtet) und überschritt damit zum zweiten Mal die Marke von zwei Milliarden Euro. Das Nettoergebnis belief sich auf 613 Millionen Euro.

"Im Jahr 2025 setzte sich unser Wachstum fort und wir erzielten eine sehr solide operative und finanzielle Performance. Der Konzernumsatz stieg um 3,0 Prozent auf 5,58 Milliarden Euro, angetrieben durch das Wachstum der Dienstleistungs- und Endgeräteumsätze. Das EBITDA wuchs um 3,7 Prozent (2,0 % berichtet) und überschritt damit zum zweiten Mal zwei Milliarden Euro. Das Nettoergebnis erreichte 613 Millionen Euro", sagte Alejandro Plater, CEO der A1 Group.

Neue Geschäftsfelder gewinnen an Bedeutung

Ein wesentlicher Impuls kam aus dem neu etablierten B2B Delivery Center, das seit 2025 spezialisierte Leistungen wie Security, Cloud und Managed IT für sämtliche Märkte bündelt. Damit reagierte die Gruppe auf die wachsende Nachfrage nach digitalen Lösungen.

Plater betont die strategische Bedeutung dieser Entwicklung: "Das 2025 gestartete B2B Delivery Center bietet spezialisierte Dienstleistungen wie Security, Cloud und Managed IT für alle Märkte an. Damit sind wir in der Lage, flexibel und auf höchstem Qualitätsniveau auf die steigende Nachfrage zu reagieren. Sehr erfreulich: 40 Prozent unseres Wachstums stammen heute aus neuen Geschäftsbereichen, die es vor ein paar Jahren noch nicht gab."

Für das Jahr 2026 stellt das Unternehmen ein Umsatzwachstum von zwei bis drei Prozent in Aussicht. Die Investitionen (CAPEX ohne Spektruminvestitionen) sollen sich auf rund 750 Millionen Euro belaufen. Zudem plant der Vorstand, die Dividende auf 0,42 Euro je Aktie anzuheben, vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats.

Kundenzuwächse im Mobilfunk und solides Festnetzgeschäft

Auch bei den Kundenzahlen verzeichnete die A1 Group Fortschritte. Erstmals wurde die Marke von 30 Millionen Mobilfunkkund:innen überschritten, was einem Plus von 11,3 Prozent entspricht. Treiber war vor allem das M2M-Segment. Im Festnetzbereich stieg die Zahl der umsatzgenerierenden Einheiten (RGUs) im Jahresvergleich um 1,7 Prozent.

Thomas Arnoldner, stellvertretender CEO der A1 Group, erklärt: "Im Mobilfunkbereich überstieg die Zahl der Kund:innen erstmals 30 Millionen – ein Wachstum von 11,3 Prozent, hauptsächlich angetrieben vom M2M-Segment. Im Festnetzgeschäft stieg die Zahl der RGUs (umsatzgenerierende Einheiten) im Jahresvergleich um 1,7 Prozent."

Starkes Wachstum in CEE, anspruchsvolle Lage in Österreich

Regional entwickelten sich insbesondere die Märkte in Zentral- und Osteuropa dynamisch. Dort stieg der Umsatz um 8,8 Prozent. Auf Konzernebene wuchs das ICT-Geschäft mit einer Bruttoumsatzsteigerung von 20 Prozent deutlich.
Arnoldner ordnet die Entwicklung ein: "Die CEE-Märkte waren mit einem Umsatzwachstum von 8,8 Prozent sehr erfolgreich. Auf Gruppenebene entwickelte sich das ICT-Geschäft sehr gut mit einer starken Bruttoumsatzwachstumsrate von 20 % im Jahresvergleich."

In Österreich blieb das Marktumfeld hingegen stark umkämpft. Das Unternehmen reagierte mit gezielten Investitionen, einer klaren Fokussierung auf ausgewählte Kundensegmente, konsequenter Kostenkontrolle und fortlaufender Transformation.

"Im Österreich sahen wir ein äußerst wettbewerbsintensives und herausforderndes Umfeld, dem wir mit gezielten Investitionen, einer klaren Ausrichtung auf ausgewählte Kundensegmente, strikter Kostenkontrolle und kontinuierlicher Transformation begegnet sind, um unsere Relevanz für die Kund:innen sicherzustellen, diesen Kurs werden wir auch 2026 fortsetzen. Wir werden außerdem den Ausbau der Glasfaser- und 5G-Netze sowohl in Österreich als auch international weiter vorantreiben."

www.a1.net

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